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22.02.2012

10:56 Uhr

Trotz Rekordjahr

Weniger Gehalt für Daimler-Boss Zetsche

Dieter Zetsche muss trotz des Rekordjahres für Daimler mit weniger Gehalt auskommen. Für 2011 kassierte der Vorstandsvorsitzende des Autobauers rund 40.000 Euro weniger - sein Lebensstandard wird darunter nicht leiden.

Daimler-Chef Dieter Zetsche muss mit ein paar Euro weniger auskommen. Reuters

Daimler-Chef Dieter Zetsche muss mit ein paar Euro weniger auskommen.

StuttgartDaimler-Chef Dieter Zetsche hat im vergangenen Jahr trotz der Rekordergebnisse des Autobauers beim Gehalt ein paar Federn lassen müssen. Auch die Bezüge zwei weiterer Manager im siebenköpfigen Daimler-Vorstand fielen etwas niedriger aus als im Jahr zuvor, wie aus dem am Mittwoch in Stuttgart veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht.

Zetsche kassierte für 2011 neben einem Grundgehalt von gut zwei Millionen Euro einen erfolgsabhängigen Bonus in gut doppelter Höhe sowie Aktienoptionen im Wert von weiteren 2,6 Millionen Euro - insgesamt belief sich seine Vergütung damit auf 8,65 Millionen Euro. 2010 hatte der seit 2006 an der Konzernspitze stehende Manager mit 8,69 Millionen Euro noch einige zehntausend Euro mehr verdient.

Grund für die 2011 etwas niedriger ausgefallene Vergütung - obwohl Daimler mit sechs Milliarden Euro den bisher höchsten Gewinn einfuhr - ist eine Anhebung des Fixgehalts bei gleichzeitiger Absenkung der maximal möglichen Bonus-Zahlungen.

Damit näherte sich der Autobauer den Empfehlungen der Kommission für gute Unternehmensführung an. Die Aktionäre sollen für 2011 eine Rekorddividende erhalten, die meisten Beschäftigten in Deutschland bekommen einen Rekord-Bonus.

Insgesamt stieg die Vergütung des Daimler-Vorstands im vergangenen Jahr auf 29 Millionen Euro von 25,8 Millionen Euro im Jahr zuvor. Dieser Zuwachs ist vor allem personellen Veränderungen geschuldet: Denn mit der für Compliance zuständigen Managerin Christine Hohmann-Dennhardt wurde der Vorstand Mitte Februar 2011 um einen Posten erweitert, Produktionsvorstand Wolfgang Bernhard war im Jahr 2010 nur gut zehn Monate im Führungsgremium vertreten.

Von

rtr

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