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19.09.2013

09:11 Uhr

Trotz Sparprogramm

Lanxess will schwarze Zahlen schreiben

Schwarze Zahlen trotz Restrukturierung: Lanxess erwartet, auch 2013 in die Gewinnzone zu kommen. 1000 Stellen sollen wegfallen. Der Chemiekonzern setzt wegen steigender Schulden eher auf Wachstum denn auf Zukäufe.

Lanxess plant mit Restrukturierungsmaßnahmen ein positives Nettoergebnis. dpa

Lanxess plant mit Restrukturierungsmaßnahmen ein positives Nettoergebnis.

FrankfurtDer vor einer Restrukturierung stehende Chemiekonzern Lanxess will trotz der Belastungen aus dem Umbauprogramm in diesem Jahr schwarze Zahlen schreiben. „Wir planen ein positives Nettoergebnis, auch mit den genannten Restrukturierungsmaßnahmen“, sagte Finanzvorstand Bernhard Düttmann der „Börsen-Zeitung“ (Donnerstag). Im Vorjahr hatte Lanxess einen Gewinn in Höhe von 514 Millionen Euro ausgewiesen.

Die Kölner hatten am Dienstag ein Sparprogramm und den Abbau von 1000 Stellen bis Ende 2015 angekündigt. Von den 150 Millionen Euro an Aufwendungen dafür würden rund 80 Millionen in diesem Jahr anfallen, sagte Düttmann. Die Hälfte sei bereits im ersten Halbjahr verbucht worden. Es sei aber schwierig vorauszusagen, wie schnell die Umsetzung vorankommen werde, sagte Düttmann.

Sparprogramm: Lanxess will 1000 Stellen abbauen

Sparprogramm

Lanxess will 1000 Stellen abbauen

Der Chemiekonzern Lanxess hat sich ein neues Sparprogramm verordnet - und verzichtet auf rund 1000 Stellen. Doch damit nicht genug: Die Sparmaßnahmen soll auch der Vorstand zu spüren bekommen.

Wegen des steigenden Verschuldungsgrades des Dax-Unternehmens liege die Priorität derzeit eher auf organischen Wachstum denn auf Zukäufen. „Wir müssen auf dem Weg zurück in den angepeilten Verschuldungskorridor sein. Damit wächst der Spielraum für Akquisitionen“, sagte Düttmann dem Blatt.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Rechner

19.09.2013, 10:10 Uhr

O-Ton Handelsblatt-Überschriften-Troll
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Trotz Sparprogramm: Lanxess will schwarze Zahlen schreiben
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Selten so gelacht.

Kein Unternehmen oder Staat würde jemals ein Sparprogramm durchführen, wenn er sich davon nicht eine verbesserung des Ergebnisses erwarten würde.

Je mehr man spart, desto niedriger sind die Ausgaben, und umso höher der Gewinn.

...

Vielleicht sollte sich das Handelsblatt den Überschriften-Troll ersparen.

Das würde die Qualität des Outputs deutlich verbessern, und gleichzeitig die Kosten reduzieren.

Besserrechner

19.09.2013, 11:47 Uhr

Wer den Text liest braucht nicht über vermeintlich falsche Überschriften lachen...
Da das Sparprogramm bzw. der Abbau von Arbeitsplätzen zunächst mit einem Cash-Out (Abfindungen...) verbunden ist, spart man zunächst einmal überhaupt nichts. Die Einsparungen sind dann erst mittelfristig zu realisieren.

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