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25.11.2013

10:53 Uhr

Trotz steigender Umsätze

Baubranche erreicht Jahresziel 2013 kaum

Die deutsche Baubranche verfehlt trotz anziehender Aufträge und Umsätze ihre Ziele für 2013. Die Firmen arbeiten mit Hochdruck daran, die Produktionsausfälle wegen des langen Winters und des Hochwassers aufzuholen.

Ein Kran des Baukonzerns Hochtief. Insbesondere profitieren die Baufirmen derzeit vom Immobilienboom. dapd

Ein Kran des Baukonzerns Hochtief. Insbesondere profitieren die Baufirmen derzeit vom Immobilienboom.

BerlinDie deutsche Bauwirtschaft setzt zum Jahresendspurt an. Trotz deutlich anziehender Aufträge und Umsätze dürfte die Branche nach eigenen Einschätzung ihre Ziele für 2013 allerdings verfehlen. Die Bestellungen kletterten im September zum Vorjahresmonat um 5,6 Prozent und die Erlöse um 3,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Die Firmen sind mit Hochdruck dabei, die Produktionsausfälle wegen des langen Winters und des Hochwassers aufzuholen und arbeiten nahe der Kapazitätsgrenze.

„Es ist alles in Bewegung, was es an Maschinen auf deutschen Bauhöfen gibt“, hatte der Chefvolkswirt des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), Heiko Stiepelmann, jüngst zu Reuters gesagt. Dennoch werde es nicht reichen, um das ursprüngliche Umsatzziel von plus zwei Prozent zu schaffen, hatten HDB sowie der mittelständische Dachverband ZDB betont.

Nach den ersten neun Monaten liegt der Umsatz im Bauhauptgewerbe mit knapp 65 Milliarden Euro hingegen zwei Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Im bisherigen Jahresdurchschnitt sank die Zahl der Beschäftigten um 1,3 Prozent auf 733.000.

Größte Baumaschinenhersteller der Welt (Umsatz 2011)

35 Milliarden Dollar

Caterpillar (USA)

21,8 Milliarden Dollar

Komatsu (Japan)

10 Milliarden Dollar

Volvo (Schweden)

10 Milliarden Dollar

Hitachi (Japan)

7,9 Milliarden Dollar

Liebherr (Schweiz/Deutschland)

7,9 Milliarden Dollar

Sany (China)

7,2 Milliarden Dollar

Zommlion (China)

6,5 Milliarden Dollar

Terex (USA)

5,8 Milliarden Dollar

Doosan (Korea)

5,4 Milliarden Dollar

John Deere (USA)

Quelle: KHL Group via statista.de

Die Baufirmen profitieren vom Immobilienboom. Denn wegen der niedrigen Zinsen investieren einerseits Großanleger in das sogenannte Betongold, andererseits leisten sich immer mehr Privatleute ein Eigenheim. Die Zahl der Baugenehmigungen kletterte zuletzt auf den höchsten Stand seit 2004. Die Behörden gaben in den ersten neun Monaten für den Bau von 202.100 Wohnungen grünes Licht.

Von

rtr

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