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14.11.2012

21:33 Uhr

Überhöhte Rechnungen

Vattenfall wehrt sich gegen Flexstrom-Vorwürfe

Billigstromanbieter Flexstrom wirft Vattenfall vor, zu hohe Rechnungen gestellt zu haben. Der Netzbetreiber wehrt sich: die Vorwürfe des Konkurrenten seien aus der Luft gegriffen.

Der Energieversorger Vattenfall. dapd

Der Energieversorger Vattenfall.

Berlin/HamburgDer Netzbetreiber Vattenfall hat Vorwürfe des Billiganbieters Flexstrom zurückgewiesen, zu hohe Rechnungen gestellt zu haben. Flexstrom sei zum Jahresende 2011 mit der Zahlung eines siebenstelligen Betrages im Rückstand gewesen. „Diese Forderung wurde im Januar schriftlich angemahnt und zwischenzeitlich durch Flexstrom bis auf eine Summe von 24.000 Euro beglichen“, teilte der Energiekonzern am Mittwoch in Hamburg mit.

Die Darstellung von Flexstrom, Vattenfall habe einen siebenstelligen Betrag verlangt, der sich am Ende einer Kontenklärung auf knapp 48.500 Euro reduzierte und damit „mehr als 20-fach so hoch war“ als der tatsächliche Anspruch, sei falsch. „Wir weisen die Behauptung von Flexstrom hinsichtlich 20-fach überhöhter Forderungen entschieden zurück“, so Vattenfall.

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Flexstrom blieb am Mittwochabend auf Nachfrage bei der Darstellung vom Vortag. Hintergrund ist ein Bericht des Handelsblatts, wonach Flexstrom finanzielle Schwierigkeiten haben soll. Dem Blatt zufolge soll Flexstrom nach häufigem Zahlungsverzug bei den vier großen Stromkonzernen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall unter Beobachtung stehen. Diesen Bericht hatte Flexstrom zurückgewiesen und erklärt, Erfahrungen hätten gezeigt, dass die Netzbetreiber zu hohe Forderungen stellten. „Wir zahlen die Rechnungen solange nicht, bis sie abschließend geprüft sind“, hatte Flexstrom-Sprecher Dirk Hempel am Dienstag der dpa gesagt.

Von

dpa

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