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16.11.2011

13:38 Uhr

Übernahme

Autozulieferer ZF verleibt sich Getriebebauer Hansen ein

Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen hat sich den Windkraft-Getriebehersteller Hansen Transmissions ganz einverleibt und die Hansen-Aktien vom Markt genommen. Die 1.500 Beschäftigten werden in den Konzern integriert.

Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen hat sich den Windkraft-Getriebehersteller Hansen Transmissions ganz einverleibt. dpa

Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen hat sich den Windkraft-Getriebehersteller Hansen Transmissions ganz einverleibt.

StuttgartDer Autozulieferer ZF Friedrichshafen hat sich den Windkraft-Getriebehersteller Hansen Transmissions ganz einverleibt und die Aktien von der Börse genommen. Der Zwangsausschluss der nach der Übernahme von 96 Prozent des Kapitals noch verbliebenen Hansen-Aktionäre sei am Dienstag vollzogen worden, teilte ZF am Mittwoch mit. Daher sei der Handel mit Hansen-Aktien an der Londoner Börse am Mittwoch eingestellt worden. Hansen und die knapp 1.500 Beschäftigten in Belgien, Indien und China würden nun in den Friedrichshafener Konzern integriert. Damit wolle ZF seine Position bei Windenergie-Anlagen und -Getrieben weiter ausbauen.

Die im Sommer eingefädelte Übernahme hatte sich ZF rund 500 Millionen Euro kosten lassen. Nach dieser größten Akquisition der vergangenen zehn Jahre und der Übernahme eines Druckguss-Werks vom insolventen Konkurrenten Honsel ist der finanzielle Spielraum von ZF erst einmal weitgehend ausgeschöpft. Mehrere Autozulieferer versuchen, sich ein zweites Standbein zu schaffen. Branchenprimus Bosch ist bereits vor Jahren groß in die Solartechnik eingestiegen, Mann+Hummel will den Markt für Wasserreinigung erobern.

Von

rtr

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