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18.04.2011

11:01 Uhr

Übernahme

Conti baut Asiengeschäft aus

Continental expandiert in Asien. Der Reifenhersteller will indischen Wettbewerber Modi Rubber übernehmen.

Ein Continental-Mitarbeiter prüft im Werk Hannover einen LKW-Reifen. Quelle: dapd

Ein Continental-Mitarbeiter prüft im Werk Hannover einen LKW-Reifen.

HannoverDer Autozulieferer Continental baut sein Geschäft in Indien aus. Conti wolle das Reifengeschäft der indischen Modi Rubber übernehmen, teilte der Konzern am Montag mit. Bis zum Abschluss der Transaktion müssten noch einige Bedingungen erfüllt werden - die Conti allerdings nicht nannte. Auch Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Die Aktien von Modi Rubber schossen nach Bekanntgabe des Geschäfts an der Börse in Bombay um zehn Prozent nach oben.

Nach Abschluss des Zukaufs soll sich Modi Tyres als hundertprozentige Tochter des Konzerns auf die lokale Fertigung und den Vertrieb von Diagonal- und Radialreifen für Lkw und Busse sowie von Pkw-Radialreifen für den indischen Markt konzentrieren. "Diese Entwicklung unterstreicht das Engagement von Continental auf dem indischen Markt.

Sie ist Teil der Strategie des Unternehmens, für seine Kerngeschäftsfelder in den asiatischen Wachstumsmärkten zu investieren", erklärte Conti. Der Konzern will erklärtermaßen in aufstrebenden Schwellenländern wie Indien überdurchschnittlich wachsen.

Der Autoabsatz in Indien ist 2010/11 dank der dort aufstrebenden Mittelschicht um 30 Prozent auf 1,98 Millionen Fahrzeuge gestiegen. Experten gehen aber davon aus, dass die Nachfrage 2011/12 unter anderem wegen höherer Zinsen zurückgehen und sich das Absatzwachstum auf zwölf bis 15 Prozent verringern wird.

Von

rtr

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