Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.09.2016

01:49 Uhr

Übernahme der Augenheil-Sparte für 4,3 Milliarden Dollar

Johnson kauft von Abbott zu

Abbott Laboratories' verkauft seine erst 2009 aufgebaute Sparte an J&J. Das Geld wird gebraucht, um eine andere Übernahme zu bezahlen. Zumindest zu einem kleinen Teil.

Johnson & Johnson wird für 4,3 Milliarden Dollar die Augenheil-Sparte von Abbott übernehmen. AP

Für alles ein Pflästerchin.

Johnson & Johnson wird für 4,3 Milliarden Dollar die Augenheil-Sparte von Abbott übernehmen.

New YorkAugen zu und durch: Der US-Pharma- und Medizintechnikkonzern Abbott Laboratories verkauft seine Augenheil-Sparte für 4,33 Milliarden Dollar in bar an den Rivalen Johnson & Johnson. Abbott treibe damit die Fokussierung auf die Bereiche Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diagnostik voran, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Erst jüngst hatte Abbott für 25 Milliarden Dollar den Medizintechnik-Konzern St. Jude Medical übernommen. Abbotts Optik-Sparte hatte 2015 einen Umsatz von 1,13 Milliarden Dollar erwirtschaftet.

Der Verkauf der Optik-Sparte, 2009 für rund 2,8 Milliarden Dollar übernommen, bringt frisches Geld in die Kassen, um dies Übernahme zu finanzieren. Der Medizinbereich bei J&J zeichnete für rund 36 Prozent des Konzernumsatzes in 2015 verantwortlich. Der Bereich Augenheilkunde sei "gut positioniert, um innerhalb von J&J weiter zu wachsen", so Miles. D. White, CEO von Abbott. Die Übernahme soll, die notwendigen Genehmigungen vorausgesetzt, im ersten Quartal 2017 abgeschlossen werden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×