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14.05.2014

13:55 Uhr

Übernahme durch McKesson

Celesio muss höhere Barabfindung zahlen

Mit dem Zusammenschluss entsteht einer der größten Pharmahändler der Welt: McKesson übernimmt Celesio aus Stuttgart. Die restlichen Aktionäre bekommen eine höhere Abfindung angeboten als geplant.

Celesio gehört inzwischen zu rund 76 Prozent dem kalifornischen McKesson-Konzern. dapd

Celesio gehört inzwischen zu rund 76 Prozent dem kalifornischen McKesson-Konzern.

StuttgartDer Pharmahändler Celesio muss im Zuge der Übernahme durch den US-Konzern McKesson den restlichen Aktionären eine höhere Abfindung bieten als geplant. Das Celesio-Management habe sich mit McKesson auf eine voraussichtliche Barabfindung je Celesio-Aktie von 22,99 Euro verständigt, teilte das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart am Mittwoch mit. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) habe diesen Wert ermittelt.

Zuvor hatte die Prüfungsgesellschaft KPMG eine Ausgleichszahlung in Höhe von 22,42 Euro je Aktie errechnet. Die Anteilseigner würden nun weniger erhalten als in der Übernahme-Offerte der Amerikaner, die bei 23,50 Euro je Papier lag.

Zudem sichert Celesio den ausstehenden Aktionären eine jährliche Garantiedividende in Höhe von 83 Cent je Aktie zu. Celesio und McKesson sind dabei, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abzuschließen. Dem müssen die Aktionäre auf der Hauptversammlung am 15. Juli noch zustimmen.

Der US-Konkurrent hatte im ersten Quartal im zweiten Anlauf die Mehrheit an dem Stuttgarter Pharmahändler übernommen. Zusammen sollen beide Firmen mit rund 81.500 Mitarbeitern weltweit und einem Jahresumsatz von mehr als 150 Milliarden US-Dollar (111 Milliarden Euro) einen der größten Pharmahändler bilden. Celesio gehört inzwischen zu rund 76 Prozent dem kalifornischen McKesson-Konzern.

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