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13.05.2014

20:24 Uhr

Übernahme im Aromen-Engineering

Symrise will Diana um fast jeden Preis

Und wieder liegt ein Deal in der Luft: Symrise macht sich bereit, um den französischen Konkurrenten Diana zu kaufen. Damit würde das deutsche Unternehmen zum größten Player im milliardenschweren Geschäft mit Aromen.

An diesen Dosierungsboxen hängen Millionen: Im Konkurrenzkampf im Aromen- und Duftstoffesektor nimmt der Holzmindener Konzern Symrise viel Geld in die Hand, um Marktführer zu werden. dpa

An diesen Dosierungsboxen hängen Millionen: Im Konkurrenzkampf im Aromen- und Duftstoffesektor nimmt der Holzmindener Konzern Symrise viel Geld in die Hand, um Marktführer zu werden.

FrankfurtDer Duft- und Aromenhersteller Symrise will bei Investoren gut 400 Million Euro frisches Kapital für die Übernahme des französischen Rivalen Diana einsammeln. Symrise erhöhe sein Kapital um bis zu 11,15 Millionen neue Aktien, die über Nacht bei institutionellen Anlegern platziert werden sollten, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Die Privatplatzierung beginne am 13. Mai und solle spätestens am 14. Mai abgeschlossen werden. Nach dem Xetra-Schlusskurs vom Dienstag ist das Paket rund 423 Millionen Euro wert. Nachbörslich gab der Kurs jedoch drei Prozent nach. Mit der Platzierung sind JP Morgan und die Commerzbank beauftragt.

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Symrise will mit der Kapitalerhöhung die Brückenfinanzierung für die geplante 1,3 Milliarden Euro schwere Diana-Übernahme refinanzieren. Der Finanzierungsschritt war vom Vorstand im April bereits angekündigt worden. Mit dem Zukauf will der Konzern zur weltweiten Nummer Eins bei Aromen für die Tierernährung und bei Geschmacksstoffen für Zahnpasta und andere Mundpflegeprodukte aufsteigen. Symrise - die weltweite Nummer Vier unter den Duft- und Geschmackstoff-Herstellern nach dem Schweizer Branchenprimus Givaudan sowie den Konzernen Firmenich und International Flavors & Fragrances - will die Übernahme früheren Angaben zufolge im dritten Quartal unter Dach und Fach bringen.

Von

rtr

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