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18.10.2013

14:17 Uhr

Übernahme

Stada baut Russland-Geschäft aus

Stada setzt weiter auf das Ausland: Das hessische Arzneimittelunternehmen baut seit längerem auf Länder, in denen der Gesundheitssektor weniger stark reguliert ist. Nun übernimmt der Konzern Produkte aus Russland.

Blick auf das Logo des Pharmakonzerns Stada am Werk im hessischen Bad Vilbel: Die nun angekündigte Übernahme will Stada im ersten Quartal 2014 abschließen. dpa

Blick auf das Logo des Pharmakonzerns Stada am Werk im hessischen Bad Vilbel: Die nun angekündigte Übernahme will Stada im ersten Quartal 2014 abschließen.

FrankfurtDer Arzneimittelhersteller Stada treibt sein Wachstum in Russland voran. Für insgesamt 131 Millionen Euro in bar kaufe Stada verschreibungsfreie Medikamente zur Behandlung von Halsschmerzen und Nasennebenhöhlenentzündungen, teilte das durch Produkte wie Grippostad und Ladival-Sonnencreme bekannte Unternehmen am Freitag mit. Insgesamt handele es sich um zehn Produkte der Marke Aqualor. Im vergangen Jahr habe der Umsatz mit den Produkten in Russland bei rund 28 Millionen Euro gelegen.

Stada setzt seit einiger Zeit auf das Ausland, wo Patienten Medikamente häufiger aus der eigenen Tasche bezahlen und der Gesundheitssektor oft weniger stark reguliert ist. Insbesondere dank der boomenden Geschäfte in Russland konnte der Konzern aus dem hessischen Bad Vilbel seine Gewinne im ersten Halbjahr kräftig steigern.

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Die nun angekündigte Übernahme will Stada im ersten Quartal 2014 abschließen. Zur Finanzierung will das MDax-Unternehmen vorhandene Barmittel und bestehende Kreditlinien nutzen. Verkäufer des Medikamentenpakets seien im Wesentlichen Butterwood Holdings Limited, ein Unternehmen mit Sitz in Zypern, und das russische Pharmaunternehmen Pharmamed.

Von

rtr

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