Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.07.2011

18:07 Uhr

Übernahme von Roth & Rau

Meyer Burger muss sich gedulden

Die chinesischen Kartellbehörden prüfen die Übernahme von Roth & Rau eingehend - und nehmen sich dafür noch ein wenig mehr Zeit. Der Käufer Meyer Burger macht sich dennoch keine Sorgen.

Der auf die Solarbranche spezialisierte Anlagenbauer Roth & Rau gibt seine Unabhängigkeit auf. Für rund 350 Millionen Euro lässt sich das ostdeutsche Vorzeigeunternehmen von seinem Schweizer Konkurrenten Meyer Burger kaufen. Quelle: dpa

Der auf die Solarbranche spezialisierte Anlagenbauer Roth & Rau gibt seine Unabhängigkeit auf. Für rund 350 Millionen Euro lässt sich das ostdeutsche Vorzeigeunternehmen von seinem Schweizer Konkurrenten Meyer Burger kaufen.

DüsseldorfDie Schweizer Solarfirma Meyer Burger kann den deutschen Wettbewerber Roth & Rau noch nicht schlucken. Laut Meyer Burger haben die chinesischen Kartellbehörden ihre Prüfung der Pläne verlängert. Deren Zustimmung ist indes die letzte offene Bedingung für den Vollzug der Übernahme.

Meyer-Burger-Chef Peter Pauli erwartet aber grünes Licht aus der Volksrepublik: Meyer Burger lägen keine Erkenntnisse über größere Bedenken der dortigen Behörden vor. „Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass wir die Übernahme der Roth & Rau AG erfolgreich abschließen können“, sagte er.

Meyer Burger hält inzwischen über 80 Prozent am sächsischen Rivalen. Die Schweizer wollen durch die rund 350 Millionen Euro teure Übernahme einen Konzern mit 2400 Mitarbeitern und einem Umsatz von über einer Milliarde Euro schmieden.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×