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04.07.2012

01:24 Uhr

Übernahmepläne

Bayer will sich AgraQuest einverleiben

Der Bayer-Konzern will sich mit Obst und Gemüse stärken: Die Bayer-Tochter CropScience plant dazu die Übernahme eines Bio-Pflanzenschutz-Unternehmens aus den USA. Günstig würde das allerdings nicht.

Im Institut für Tierische Schädlinge in Monheim bei Bayer CropScience. dpa

Im Institut für Tierische Schädlinge in Monheim bei Bayer CropScience.

Monheim/BerlinBayer stärkt mit einem Zukauf in den USA sein Geschäft mit Agrarchemikalien. Die Bayer-Tochter CropScience will das US-Agro-Unternehmen AgraQuest für fast 500 Millionen US-Dollar übernehmen.

Der Kaufpreis liege bei 425 Millionen Dollar (rund 340 Millionen Euro), teilte das Unternehmen in Monheim am späten Dienstagabend mit. Darüber hinaus könnten weitere Zahlungen fällig werden.

AgraQuest mit Sitz im kalifornischen Davis ist den Angaben zufolge im biologischen Pflanzenschutz auf Basis natürlicher Mikroorganismen tätig. Die Übernahme muss noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden.

Der Zukauf ermögliche Bayer CropScience den Aufbau einer führenden Technologie-Plattform für biologische Produkte und die weitere Stärkung des strategisch wichtigen Obst- und Gemüsegeschäfts. "In diesem Segment streben wir bis zum Jahr 2020 einen Jahresumsatz von drei Milliarden Euro an", sagte die Chefin von CropScience, Sandra Peterson.

CropScience hat sich zuletzt als die Ertragsperle von Bayer erwiesen. Hier konkurrieren die Leverkusener unter anderem mit Syngenta aus der Schweiz.

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