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04.02.2014

15:36 Uhr

Übernahmeschlacht

Verfahren gegen Piëch und Porsche erst 2015

Der Streit um die Übernahmeschlacht von Porsche und Volkswagen geht wohl erst 2015 vor Gericht. Ein US-Hedgefonds will mit dem Verfahren Schadenersatzforderungen auf Ferdinand Piëch und Wolfgang Porsche ausweiten.

Wolfgang Porsche (l), der Aufsichtsratsvorsitzende des Stuttgarter Sportwagenherstellers Porsche Holding, und der Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Ferdinand Piech. Der US-Investor Elliott Associates fordert nun auch von den beiden Aufsichtsratsmitgliedern der Porsche AG persönlich Schadensersatz in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. dpa

Wolfgang Porsche (l), der Aufsichtsratsvorsitzende des Stuttgarter Sportwagenherstellers Porsche Holding, und der Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Ferdinand Piech. Der US-Investor Elliott Associates fordert nun auch von den beiden Aufsichtsratsmitgliedern der Porsche AG persönlich Schadensersatz in Höhe von 1,8 Milliarden Euro.

Frankfurt/ HannoverDie jüngste Klage im juristischen Streit um die Übernahmeschlacht von Porsche und Volkswagen wird vermutlich frühestens Anfang 2015 für einen ersten Gerichtstermin sorgen. Ein Sprecher des Landgerichts Frankfurt sagte am Dienstag auf Anfrage, dass die für den Fall mit dem Aktenzeichen 2-0 3O 377/13 zuständige Kammer bereits bis in den Herbst hinein mit Terminen ausgelastet sei und daher ein erster Verhandlungstermin 2014 unrealistisch erscheine.

Ein US-Hedgefonds will mit dem in Frankfurt anhängigen Verfahren seine schon länger bekannten Schadensersatzforderungen von rund 1,8 Milliarden Euro auch auf die zwei Porsche-Aufsichtsräte und VW-Großaktionäre Ferdinand Piëch und Wolfgang Porsche ausweiten. Der Gerichtssprecher erklärte, ein Anwesenheitszwang für die Beklagten komme in dem Zivilverfahren nicht infrage. Ihre Anwälte reichten aus.

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Sechs Jahre ist die Übernahmeschlacht von Porsche und VW her. Doch der Streit flammt nun wieder voll auf: Ein US-Investor hat die Familien Piëch und Porsche verklagt - und verlangt Milliarden.

Die „Braunschweiger Zeitung“ hatte am Dienstag zuerst berichtet, dass ein Auftakt-Verhandlungstermin in dem Piëch/Porsche-Verfahren wohl nicht mehr dieses Jahr stattfinde. Die Klägergruppe hatte bereits im Januar 2012 die Porsche-Holding PSE auf eben jene 1,8 Milliarden Euro Schadensersatz verklagt. Das Verfahren beschäftigt inzwischen das Landgericht Hannover (18 O 159/13). In seiner Klageschrift gegen Piëch und Porsche führt der Fonds laut PSE keine neuen inhaltlichen Argumente ins Feld. Es handele sich dabei um bloße Prozesstaktik.

Von

dpa

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