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19.01.2011

21:14 Uhr

Uhrenkonzern

Swatch tickt immer schneller

VonTorsten Riecke

Gerade erst legte Nick Hayek erst die glänzenden Zahlen für das vergangene Jahr vor, schon peilt der Konzern-Chef bereits den nächsten Rekord an. In ein paar Jahren soll der Umsatz der Firma auf zehn Milliarden Franken steigen.

Nick Hayek: Der Swatch-Chef gilt als einer der besten Vermarkter in eigener Sache. Bloomberg

Nick Hayek: Der Swatch-Chef gilt als einer der besten Vermarkter in eigener Sache.

ZÜRICH. Swatch-Chef Nick Hayek gilt als einer der besten Vermarkter in eigener Sache. So ist es auch kein Wunder, dass er seinen Uhrenkonzern mit immer neuen Superlativen in den Schlagzeilen hält. Kaum hatte Hayek gestern Analysten und Märkte mit einem Umsatzrekord von 6,4 Milliarden Franken (knapp fünf Milliarden Euro) für das vergangene Jahr überrascht, legt der umtriebige Schweizer die Messlatte gleich ein Stück höher: "Die Swatch-Gruppe kann über die nächsten Jahre durch organisches Wachstum die Zehn-Milliarden-Grenze überschreiten", sagte der Uhrenmacher in einem Interview.

Dass Swatch vor lauter Kraft kaum ticken kann, zeigt der Erfolg des abgelaufenen Geschäftsjahres. Wie bereits der Luxusanbieter Richemont hat auch der weltgrößte Uhrenmacher von einem wahren Nachfrageschub aus Asien mit China an der Spitze pofitiert. Aber auch wichtige europäische Märkte wie Deutschland sind kräftig gewachsen. Insgesamt stiegen die Erlöse 2010 gegenüber dem Vorjahr um fast 22 Prozent. Berücksichtigt man den Währungseffekt des starken Franken, fiel das Wachstum drei Prozentpunkte geringer aus. Im neuen Jahr setzt sich der Wachstumstrend offenbar fort. Im Januar verzeichnete Swatch bereits wieder zweistellige Zuwachsraten.

Trotz der ungünstigen Währungskonstellation am Jahresende hat Swatch nach Angaben von Hayek, 2010 auch die Betriebsmarge und den Reingewinn gesteigert. Konkrete Zahlen dazu legte er allerdings noch nicht vor.

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