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24.02.2012

12:40 Uhr

Ukraine

Gazprom leitet weniger Gas durch Pipelines

Die Vorwürfe sind nicht neu: Wieder wirft Gasriese Gazprom der Ukraine vor, in den vergangenen Wochen Erdgas aus einer Pipeline abgezapft zu haben. Als Konsequenz verringert der Gasriese nun die Liefermengen.

Gazprom hat den ukrainischen Gashahn ein wenig zugedreht. dpa

Gazprom hat den ukrainischen Gashahn ein wenig zugedreht.

MoskauDer russische Gasriese Gazprom leitet einem Bericht der russischen Wirtschaftszeitung „Kommersant“ zufolge seit Tagen weniger Erdgas durch die Leitungen in der Ukraine. Bereits seit einer Woche habe Gazprom die Liefermenge um 17 Prozent im Vergleich zum Januar gesenkt, berichtete die Zeitung am Freitag. Die Liefermengen, die über die Ostsee-Pipeline Nord Stream und über die Leitung in Weißrussland in die EU geleitet werden, habe Gazprom dagegen gesteigert.

Grund sind Vorwürfe des staatlichen Energiekonzerns, die Ukraine habe während der Kältewelle vor einigen Wochen russisches Gas abgezapft. Kiew bestritt dies.

Russland liefert rund ein Viertel des in Europa verbrauchten Erdgases. Die Lieferungen, die zum Teil über Pipelines in der Ukraine laufen, hatten während der extremen Kältewelle Anfang Februar nachgelassen. Teilweise mussten hierzulande Pipeline-Betreiber die Zufuhr an bestimmte Großkunden unterbrechen.

Von

afp

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