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22.01.2007

10:04 Uhr

Umsatz 2006

Swatch durchbricht die Fünf-Milliarden-Marke

Swatch hat im Jahr 2006 zum ersten Mal mehr als fünf Mrd. Schweizer Franken Umsatz erwirtschaftet. Trotz widriger Umstände, zum Beispiel die neue Luxussteuer in China, erzielte der Schweizer Uhrenkonzern einen neuen Rekordgewinn.

HB ZÜRICH. Für das laufende Jahr 2007 geht der weltgrößte Uhrenhersteller nach weiteren Angaben vom Montag trotz Produktionsengpässen von einer Fortsetzung des positiven Trends aus.

Der Konzern steigerte den Bruttoumsatz im Berichtsjahr um 12,3 Prozent auf 5,05 Mrd. Franken. Das stärkste Umsatzwachstum ereichte Swatch wie bereits in den vergangenen Jahren im Bereich der Luxusuhrenmarken. Aber auch im oberen und mittleren Preissegment konnte der Konzern deutlich zulegen und den Marktanteil ausbauen.

Betriebsgewinn und Reingewinn seien überproportional zum Umsatz gestiegen, teilte Swatch weiter mit, ohne genaue Zahlen zu nennen. Zu erwarten sei aber das „beste Konzernergebnis aller Zeiten“. 2005 hatte Swatch den Gewinn um 21 Prozent auf 621 Mill. Franken gesteigert.

Im laufenden Jahr sei erneut mit Engpässe in der Produktion zu rechnen, erklärte Swatch weiter. Sowohl die Marken der Gruppe als auch Drittabnehmer würden dies zu spüren bekommen.

An der Schweizer Börse stiegen Swatch Inhaber im Frühhandel gut drei Prozent auf 290 Franken.

Swatch will in Kürze über ein neues Aktienrückkaufprogramm beraten, nachdem im vergangenen Jahr ein solches Programm im Umfang von 300 Mill. Franken abgeschlossen wurde.

2006 kam der Konzern in allen Sparten auf Rekordumsätze und verbesserte die operativen Margen auf Jahresbasis deutlich. Dies, obwohl negative Währungseffekte in der zweiten Jahreshälfte sowie der hohe Goldpreis und die im April in China eingeführte Luxussteuer die Margen beeinträchtigten. Diese Effekte seien durch selektive Preiserhöhungen vor allem im obersten Preissegment teilweise kompensiert worden, hieß es.

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