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12.05.2011

11:22 Uhr

Umsatz fast verdreifacht

Maschinenbauer Manz erholt sich weiter

Der Maschinenbauer Manz hat seinen Umsatz im ersten Quartal 2011 auf 62,0 Millionen Euro nahezu verdreifacht. „Wir verspüren derzeit eine gute Nachfrage in allen Geschäftsbereichen“, sagte Finanzvorstand Martin Hipp.

Beim Maschinenbauer Manz geht die Erholung weiter. Quelle: PR

Beim Maschinenbauer Manz geht die Erholung weiter.

ReutlingenBeim auf die LCD- und Solarindustrie spezialisierten Maschinenbauer Manz setzt sich die Erholung fort. „Wir verspüren derzeit eine gute Nachfrage in allen Geschäftsbereichen“, sagte Finanzvorstand Martin Hipp am Donnerstag in Reutlingen. Vor allem die Geschäfte im Bereich Flachbildschirme aber auch mit Solar-Technik liefen gut.

Im Vergleich zum schwachen Jahresauftakt 2010 verdreifachte sich der Umsatz von Januar bis März nahezu auf 62,0 Millionen Euro. Unter dem Strich stand aber noch ein Verlust von 700.000 Euro nach 2,7 Millionen Euro vor einem Jahr. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) schaffte es Manz mit 200.000 Euro wieder in die schwarzen Zahlen.

Für das laufende Jahr bestätigte das Unternehmen sein Ziel, 240 bis 250 Millionen Euro Umsatz zu machen (2010: 181,4 Mio). Damit würde das Vorkrisenniveau übertroffen. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll in diesem Jahr ein Gewinn von mindestens zwölf Millionen Euro nach 600.000 Euro im Vorjahr stehen. Wenn sich die Dünnschicht-Branche gut entwickele, könnten die Zahlen aber auch besser ausfallen.

Große Hoffnungen setzt die familiengeführte Aktiengesellschaft auch in eine neue Technik mit elektronisch verdunkelbaren Fenstern. Derzeit rüsten die Reutlinger für 12,5 Millionen Euro ein Werk für die Produktion des Hightech-Glases in den USA aus. Der Bereich stehe noch ganz am Anfang seiner Entwicklung und lasse ein dynamisches Wachstum erwarten, teilte das Unternehmen mit.

Manz hatte im März seinen Platz im Aktienindex TecDax verloren, weil der Konzern nach Angaben der Börse beim Handelsumsatz und bei der Marktkapitalisierung die Kriterien nicht mehr erfüllte. Das Unternehmen beschäftigt gut 1800 Mitarbeiter.

Von

dpa

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