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14.09.2011

15:26 Uhr

Umsatzplus von 62 Prozent

Trimet startet ins „Aluminium-Zeitalter“

Der Leichtmetall-Hersteller und -Recycler Trimet erwartet einen lang anhaltenden Boom für die Branche, befeuert durch die Energiewende. Der deutsche Marktführer steigert seinen Umsatz kräftig - verdient aber weniger.

Ein Anodenofen des Hamburger Trimet-Aluminiumwerks. dpa

Ein Anodenofen des Hamburger Trimet-Aluminiumwerks.

EssenAluminiumindustrie setzt auf Energiewende - Marktführer Trimet erwartet langfristigen Boom für das Leichtmetall (Neu: Aussagen Vorstandschef) -- Von -- = Essen (dapd). Die deutsche Aluminiumindustrie blickt optimistisch in die Zukunft. Die Energiewende und der zunehmende Einsatz des Leichtmetalls in der Autoindustrie trieben die Nachfrage in den nächsten Jahren weiter an, prognostizierte Marktführer Trimet am Mittwoch in Essen. „Wir sind mitten im Aluminium-Zeitalter“, sagte der designierte Vorstandschef Martin Iffert, der den Vorsitz des familiengeführten Unternehmens zum 1. Oktober übernimmt.

Einen deutlichen Schub für die Branche erwartet Trimet durch den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien in der deutschen Stromproduktion. Dazu steht eine Erweiterung des Stromnetzes um mehr als 4.500 Kilometer an. „Schon jetzt sind sämtliche Hochspannungsleitungen aus Aluminium, das den Strom doppelt so gut leitet wie Kupfer“, erläuterte Iffert. „Der Ausbau ist deshalb eine große Chance für uns“, fügte er hinzu.

Von der Energiewende profitieren will Trimet auch, weil Solar- und Windkraftanlagen ebenfalls viel Aluminium brauchen. „Der Bedarf ist riesengroß“, sagte Iffert. Unterm Strich könnten bis 2020 rund eine Million Tonnen des Leichtmetalls zusätzlich benötigt werden. Forschung und Entwicklung sowie Investitionen hätten daher bei dem Unternehmen weiter einen hohen Stellenwert.

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