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12.05.2011

08:46 Uhr

Umsatzsprung und Vertragsverlängerung

Evotec hält an eingeschlagenem Kurs fest

Evotec hält an seiner Richtung fest. Der Biotech-Konzern verlängerte den Vertrag von Vorstandschef Werner Lanthaler um weitere sechs Jahre. Ein starker Umsatz Anfang 2011 sorgt zudem für optimistische Prognosen.

Evotec-Mitarbeiter bei der Identifikation neuer Arzneistoffkandidaten. Quelle: picture-alliance

Evotec-Mitarbeiter bei der Identifikation neuer Arzneistoffkandidaten.

Das Biotechunternehmen Evotec setzt nach einem kräftigen Umsatzsprung Anfang 2011 auf Kontinuität. Die Hamburger Firma gab am Donnerstag die Verlängerung des Vertrags von Vorstandschef Werner Lanthaler bis 2017 bekannt. Der Österreicher hat nach der Übernahme des Chefsessels im März 2009 die Kooperationen mit Pharmakonzernen zum Kerngeschäft von Evotec erklärt, die riskante Entwicklung eigener Medikamente heruntergefahren und das Unternehmen auf diese Weise 2010 erstmals in die Gewinnzone geführt.

Mittlerweile arbeitet Evotec mit Novartis, Boehringer Ingelheim und rund 70 weiteren Partnern zusammen und ist dank sprudelnder Einnahmen aus den Forschungsallianzen auf Wachstumskurs. Das Unternehmen profitiert davon, dass große Pharmakonzerne die Erforschung neuer Medikamente - besonders im frühen Stadium - immer häufiger an Partner auslagern.

Im ersten Quartal kletterten die Umsätze um 54 Prozent auf 15,1 Millionen Euro. Dabei fiel wegen gestiegener Forschungsausgaben und Kosten für die Integration des Ende 2010 übernommenen Konkurrenten Develogen ein Verlust von knapp 400.000 Euro an, nach einem Minus von gut 1,2 Millionen Euro vor einem Jahr.

In den kommenden Quartalen rechnet Evotec im Rahmen der Forschungsallianzen jedoch mit einer steigenden Zahl von erfolgsabhängigen Zahlungen und somit am Jahresende wieder mit schwarzen Zahlen. "Das Unternehmen ist auf Kurs, für das Gesamtjahr eine gegenüber 2010 erhöhte Profitabilität zu erreichen", erklärte das Management. Auch beim Umsatz bekräftigte Evotec seine bisherige Prognose. Die Erlöse sollen um mehr als 15 Prozent auf 64 bis 66 Millionen Euro steigen.

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