Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.01.2007

09:55 Uhr

Umsatzzahlen

BMW auf Rekordjagd

Der Autobauer BMW hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz auf einen Rekordwert gesteigert und auch für den Gewinn ist nur das Beste zu erwarten. Dabei boomte der Autobauer gar nicht so sehr mit dem Autogeschäft, sondern mit einer ganz anderen Dienstleistung.

HB MÜNCHEN. Der Konzernumsatz habe um fünf Prozent auf knapp 49 Mrd. Euro zugenommen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. BMW-Chef Norbert Reithofer bekräftigte sein Gewinnziel für das abgelaufene Jahr: „Wir sind weiterhin zuversichtlich, 2006 ein Rekordergebnis von vier Mrd. Euro vor Steuern zu erreichen“, erklärte er. Die Belastungen durch Wechselkurseffekte und gestiegene Rohstoffpreise hätten durch Effizienz- und Absatzsteigerungen ausgeglichen werden können, hieß es. Zahlen zum Gewinn legt BMW erst Mitte März vor.

Während der Auto-Umsatz des Konzerns nach Firmenangaben um gut vier Prozent zulegte, verzeichnete vor allem die Finanzdienstleistungssparte der Münchener einen deutlichen Schub. Deren Umsätze erreichten ein Wachstum von rund 18 Prozent auf gut elf Mrd. Euro. Gut 42 Prozent aller Käufer von BMWs oder Minis finanzierten die Anschaffung ihres Neuwagens über die Finanzsparte des Konzerns. Im vergangenen Jahr sei das Volumen der so abgeschlossenen neuen Verträge um rund vier Prozent auf 24,5 Mrd. Euro geklettert.

Für 2007 strebe der Konzern mit seinen Marken BMW, Mini und Rolls-Royce weitere Absatzsteigerungen an. „Alle drei Marken werden bei den Auslieferungen voraussichtlich neue Bestmarken erzielen“, fügte Reithofer hinzu. Insgesamt werde BMW 2007 mehr als 1,4 Mill. Autos verkaufen. Im abgelaufenen Jahr hatte BMW seinen Konzernabsatz um 3,5 Prozent auf rund 1,37 Mill. Wagen geschraubt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×