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20.01.2004

07:40 Uhr

Ungebremste Einkaufstour

Die Übernahme machte Vodafone unangreifbar

Für den britischen Mobilfunk-Anbieter Vodafone war Mannesmann der große Durchbruch. Konzernchef Chris Gent hatte zwar schon ein Jahr zuvor mit der Übernahme des US-Anbieters Airtouch bewiesen, dass er lieber klotzt statt kleckert.

Chris Gent und Klaus Esser

Teurer Händedruck: Chris Gent (l) setzte auf auf schnelles Wachstum. Foto: dpa

and LONDON. Doch das nächste Ziel, Mannesmann, war mit 101 Mrd. Pfund fast dreimal so viel wert und strategisch viel bedeutender. Mit 22 Mill. Kunden ist Deutschland Vodafones größter Markt – fast doppelt so groß wie die USA oder Großbritannien.

Gent setzte im stark expandierenden Mobilfunkgeschäft auf schnelles Wachstum, er wollte nicht wie Rivale Orange selbst Opfer einer Übernahme werden. Und so startete er die teuerste Übernahme in der britischen Wirtschaftsgeschichte.

Noch 1998 war Vodafone mit Sitz in Newbury bei London ein Unternehmen mittelständischer Größe. Vor der US-Expansion hatte Vodafone – der Name wurde 1984 von Saatchi & Saatchi entworfene und steht für „voice“, „data“ und „phone“ – gerade die Marke von 10 Mill. Kunden geschafft. Heute sind es 120 Mill. Kunden in 28 Ländern.

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