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16.09.2014

10:28 Uhr

Unkrautvernichtungsmittel

DuPont muss Strafe zahlen

Der amerikanische Chemiekonzern DuPont muss fast 1,9 Millionen Dollar Strafe zahlen, weil das Unternehmen nicht ausreichend vor den Nebenwirkungen eines Unkrautvernichtungsmittels gewarnt hat.

Das US-Unternehmen DuPont muss eine satte Strafe zahlen: Es hatte nicht ausreichend vor den Nebenwirkungen eines Unkrautvernichtungsmittels gewarnt. dpa

Das US-Unternehmen DuPont muss eine satte Strafe zahlen: Es hatte nicht ausreichend vor den Nebenwirkungen eines Unkrautvernichtungsmittels gewarnt.

KansasDer US-Chemiekonzern DuPont muss für die unzureichende Warnung vor Nebenwirkungen eines Unkrautvernichtungsmittels fast 1,9 Millionen Dollar Strafe zahlen (hier die offizielle Mitteilung). Die US-Umweltschutzbehörde EPA hatte dem BASF-Rivalen bereits den Verkauf des Mittels Imprelis verboten.

Zuvor waren bei der EPA vor allem aus dem Mittleren Westen der USA mehr als 7000 Beschwerden eingegangen, dass der Einsatz von Imprelis massiv Bäume schädige. DuPont verkaufte das Mittel zur Vernichtung von Pflanzen wie Löwenzahn auf privaten und öffentlichen Rasenflächen. DuPont erklärte, mit der Vereinbarung zur Strafzahlung sei kein Schuldeingeständnis verbunden.

Anm. d. Redaktion: In einer ersten Fassung war von einer Strafe in Höhe von 1,9 Milliarden Dollar die Rede – dies hatten übereinstimmend zwei Nachrichtenagenturen gemeldet. Richtig ist: Die Strafe beträgt 1,9 Millionen Dollar.

Von

rtr

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