Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.03.2014

16:56 Uhr

Unsicherheiten im Markt

K+S kürzt die Dividende massiv

K+S dampft die Dividende auf 25 Cent je Aktie ein. Damit schüttet der Konzern nur elf Prozent der Gewinne an die Aktionäre aus – es gebe „noch nicht ausgestandene Unsicherheiten im Markt“.

Die Zentrale der K+S AG in Kassel (Hessen): Der Umsatz ging im ersten Quartal deutlich zurück. dpa

Die Zentrale der K+S AG in Kassel (Hessen): Der Umsatz ging im ersten Quartal deutlich zurück.

KasselDie K+S AG will die Dividende für 2013 um 82 Prozent kürzen. Einen Teil der eingesparten Mittel will der führende europäische Düngemittelhersteller in ein neues Kaliwerk in Kanada investieren, teilte K+S am Mittwoch in Kassel mit.

Je Aktie will der Konzern demnach eine Dividende von 0,25 Euro zahlen. Das entspreche auf Grundlage des bereinigten Nachsteuerergebnisses einer Ausschüttungsquote von elf Prozent. Für 2012 erhielten die Anteilseigner eine Dividende von 1,40 Euro je Aktie. Laut Mitteilung solle „baldmöglichst” zur gewohnten Dividendenpolitik zurückgekehrt werden, bei der 40 bis 50 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses nach Steuern ausgeschüttet werden.

K+S begründete den Schritt mit „noch nicht ausgestandene Unsicherheiten im Markt für Kali- und Magnesiumprodukte” sowie mit „geplanten Großinvestitionen zur langfristigen Stärkung des Unternehmens”.

Die größten Kaliproduzenten

Uralkali (Russland)

Kaliproduktion: 12,1 Millionen Tonnen

Weltweite Produktion 2014

Belaruskali (Weißrussland)

Kaliproduktion: 10,3 Millionen Tonnen

Potash Corp (Kanada)

Kaliproduktion: 8,8 Millionen Tonnen

Mosaic (USA)

Kaliproduktion: 8,3 Millionen Tonnen

K+S (Deutschland)

Kaliproduktion: 5,7 Millionen Tonnen

ICL (Israel)

Kaliproduktion: 5,1 Millionen Tonnen

Das operative Ergebnis Ebit I für 2013 gab K+S mit 656 Millionen Euro an. Das entspricht einem Rückgang von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr, übertrifft aber die Analystenerwartung von 633,9 Millionen Euro. Der Umsatz lag den Angaben zufolge mit 3,95 Milliarden Euro auf dem Niveau von 2012. Hier hatten von Bloomberg befragte Analysten mit 3,86 Milliarden Euro gerechnet.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×