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14.01.2009

08:50 Uhr

US-Autobauer

Chrysler will Firmenteile an Renault und Magna verkaufen

Der angeschlagene US-Autobauer Chrysler führt Kreisen zufolge Gespräche über den Verkauf bedeutender Firmenteile an Konkurrent Renault-Nissan. Im Mittelpunkt der Gespräche steht die Chrysler-Marke Jeep.

Jeep: Könnte bald der Konkurrenz gehören. Foto: ap ap

Jeep: Könnte bald der Konkurrenz gehören. Foto: ap

HB DETROIT. Der Anteilsverkauf würde bereits bestehende Partnerschaften vertiefen, könnte aber auch der Anfang vom Ende des drittgrößten US-Herstellers sein, sagten mit der Situation vertraute Personen am Dienstag zu Reuters.

Im Mittelpunkt der Gespräche mit Renault-Nissan stehe der Verkauf der bekannten Chrysler-Marke Jeep. Der kanadische Autozulieferer Magna solle das Montage-Werk in Belvidere in im US-Bundesstaat Illinois kaufen und erhalte im Gegenzug langfristige Lieferverträge. Die beteiligten Firmen äußerten sich zunächst nicht zu dem Bericht.

In parallelen Gesprächen prüft Chrysler laut Kreisen auch den Verkauf seines Modells PT Cruiser samt Fertigungsmitteln an chinesische Hersteller. Gespräche gebe es mit Chery Automobile und Guangzhou Automobile, sagten drei mit der Situation vertraute Personen. Chery äußerte sich zunächst nicht. Ein Guangzhou-Sprecher erklärte, ihm sei nichts über Gespräche mit Chrysler bekannt.

Der US-Hersteller, der von der amerikanischen Regierung Anfang Januar einen Notkredit erhielt, treibt angesichts von Verkaufseinbrüchen und schmilzenden Finanzmitteln seine Umstrukturierung voran.

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