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26.10.2011

13:52 Uhr

US-Autobauer

Ford - das amerikanische Pony beginnt zu lahmen

Der Autohersteller Ford ist lange Zeit von Erfolg zu Erfolg gefahren. Das ist nun vorbei. Ford muss im abgelaufenen Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen.

Das berühmte Pony-Logo auf einem Mustang GT von Ford. dapd

Das berühmte Pony-Logo auf einem Mustang GT von Ford.

DearbornDer US-Autobauer Ford hat im abgelaufenen Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Im dritten Quartal seien netto 1,6 Milliarden Dollar verdient worden, 38 Millionen Dollar weniger als vor Jahresfrist, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Der Vorsteuer-Gewinn habe mit 1,9 Milliarden Dollar um 111 Millionen unter dem Vorjahreswert gelegen.

Der Umsatz stieg hingegen von 29 auf 33,1 Milliarden Dollar. Für den nordamerikanischen Markt zeigte sich der Autobauer etwas optimistischer als zuletzt. Für das vierte Quartal werde dort eine Anhebung der Produktion um 15.000 Fahrzeuge auf 660.000 Stück erwartet, hieß es.

Ford leidet unter gestiegenen Materialpreisen. Obwohl der Konzern mehr Autos absetzen konnte, blieb deshalb am Ende des dritten Quartals weniger Gewinn übrig. In Europa fiel sogar ein Verlust von operativ 306 Millionen Dollar (220 Mio Euro) an. Im Vorjahreszeitraum hatte Ford in der Region 196 Millionen Dollar Miese gemacht, war hier zwischenzeitlich aber in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

„Wir haben für das Quartal solide Ergebnisse eingefahren, trotz eines unsicheren wirtschaftlichen Umfelds“, sagte Konzernchef Alan Mulally in Dearborn nahe Detroit. Unter anderem warf das Südamerika-Geschäft mehr Geld ab. „Wir bleiben auf Kurs zu einem verbesserten operativen Gewinn im Gesamtjahr“, sagte Finanzchef Lewis Booth.

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