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16.03.2011

00:22 Uhr

US-Hedgefonds

Milliardenschwere Klage gegen Porsche

VonReuters

Es ist der zweite Versuch, Porsche Spekulationsverluste aufzubürden: US-Hedgefonds verklagen den deutschen Autobauer erneut. Ein erstes Verfahren war im vergangenen Jahr abgewiesen worden.

Porsche-Logo auf einer Felge. Quelle: Reuters

Porsche-Logo auf einer Felge.

New YorkIn den USA haben einige bekannte Hedgefonds erneut eine milliardenschwere Klage gegen den Sportwagenhersteller Porsche eingereicht.

Die Klage ging am Dienstag im obersten Gerichtshof in Manhattan ein. Die Fonds wollen Verluste von einer Milliarde Dollar geltend machen, die sie nach eigenen Angaben im Zusammenhang mit der gescheiterten Volkswagen-Übernahme erlitten haben. Zu den Hedgefonds, die vor Gericht ziehen, gehören Greenlight Capital LP und Tiger Global LP.

Einige der Fonds hatten bereits 2010 erfolglos geklagt. Im Dezember hatte ein Bundesrichter in Manhattan eine ähnliche Klage abgewiesen. In dem Verfahren hatten insgesamt 39 Kläger einen Gesamtschaden von mehr als zwei Milliarden Dollar behauptet. Die Kläger fühlten sich vom früheren Porsche-Management hinters Licht geführt. Porsche hatte mit riskanten Finanztransaktionen versucht, den deutlich größeren Autokonzern VW zu übernehmen. Allerdings hatten sich die Porsche-Manager am Schluss verspekuliert, Porsche drohte unter der Schuldenlast zusammenbrechen - und Volkswagen konnte den Spieß umdrehen.

Kommentare (1)

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Revision

16.03.2011, 03:05 Uhr

Die Fonds werden klagen, bis sie einen "hoerigen" Richter gefunden haben.
Wenn Fondmanager grosse Profite einfahren, liegt es an deren Know-How. Falls sie aber ihre Wunden lecken muessen, kann das NUR Betrug sein. Es ist die gleiche Kategorie von Leuten, die das Finanzsystem gegen die Wand gefahren haben.

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