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29.03.2011

00:35 Uhr

US-Hypothekenfinanzierer

Ally Financial will an die Börse

Ally Financial, früher GMAC soll informierten Kreisen zufolge an die Börse gehen. Das Unternehmen erhofft sich sechs bis sieben Milliarden Dollar davon.

Ally Financial, früher GMAC, musste 2008 und 2009 mehrmals vom US-Steuerzahler mit insgesamt 17 Milliarden Dollar an Hilfszahlungen gerettet werden. Quelle: ap

Ally Financial, früher GMAC, musste 2008 und 2009 mehrmals vom US-Steuerzahler mit insgesamt 17 Milliarden Dollar an Hilfszahlungen gerettet werden.

Der verstaatlichte US-Auto- und Hypothekenfinanzierer Ally Financial wird Kreisen zufolge wohl innerhalb der kommenden zwei Wochen die Unterlagen für einen Börsengang bei der Aufsichtsbehörde SEC einreichen. Mit dem IPO (Initial Public Offering) solle ein Erlös zwischen sechs und sieben Milliarden Dollar erzielt werden, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Montag von zwei mit den Vorgängen vertrauten Personen.

Die vier führenden Emissionsbanken sind demnach Citigroup, Goldman Sachs, JPMorgan Chase und Morgan Stanley. Den Kreisen zufolge wird Ally zunächst einen kleineren Betrag als die angepeilte Summe bei der SEC beantragen. Dies ist bei größeren Börsengängen eine übliche Praxis. So ging General Motors zunächst von einem Erlös bis zu 100 Millionen Dollar aus. Am Ende stand einschließlich der Überzuteilung eine Summe von 23,1 Milliarden Dollar.

Ally musste 2008 und 2009 mehrmals vom US-Steuerzahler mit insgesamt 17 Milliarden Dollar an Hilfszahlungen gerettet werden. Die US-Regierung besitzt 73,8 Prozent des Unternehmens, das früher unter dem Namen GMAC firmierte. Auch der in der Finanzkrise verstaatlichte Versicherungskonzern American International Group (AIG) soll an die Börse gebracht werden. Als Erlös werden 15 Milliarden Dollar angepeilt.

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