Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.11.2012

12:03 Uhr

US-Unternehmen

Wirtschaftslenker enttäuscht über Romneys Niederlage

VonSebastian Ertinger

Hollywood-Stars jubeln über den Wahlsieg von US-Präsident Obama. Die Wirtschaftswelt zeigt sich dagegen in ersten Reaktionen enttäuscht. Die Firmenlenker zweifeln an seiner Politik und blicken skeptisch in die Zukunft.

Nach dem Sieg von Obama zeigen sich vor allem Firmenchefs und Geschäftsleute skeptisch. AFP

Nach dem Sieg von Obama zeigen sich vor allem Firmenchefs und Geschäftsleute skeptisch.

DüsseldorfGeteilte Stimmung in Amerika: Viele Hollywood-Stars und Musiker freuen sich über den Sieg von Barack Obama. „Ich bin so froh! Das ist eine der besten Nächte meines Lebens! Tränen laufen über mein Gesicht!“, twitterte etwa Pop-Star Cher. „Alles in Butter!“, jubelte Sängerin Katy Perry.

Erste Stimmen aus der US-Wirtschaft zeigen sich hingegen enttäuscht über den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA. Viele Unternehmenslenker und Firmenchefs hatten auf den republikanischen Kandidaten Mitt Romney gesetzt.

Finanzmärkte: Vier weitere Jahre für Obama – noch mehr billiges Geld

Finanzmärkte

Vier weitere Jahre für Obama

Wer die USA regiert, ist den Investoren egal. Hauptsache, er druckt noch mehr Geld.

„Viele Wirtschaftsführer sind zweifellos enttäuscht über die Wahlergebnisse“, sagt etwa Gary Shapiro, Präsident und Vorstandschef des US-Elektronikhandelsverbands, der Consumer Electronics Association. „Persönlich bin ich völlig niedergeschlagen“, so Shapiro.

Die letzten vier Jahre hätten den Unternehmen eine große Ungewissheit beschert. Die Firmen bräuchten Sicherheit und Zuverlässigkeit, um für die Zukunft planen, Menschen einstellen und zur Wirtschaftsleistung beitragen zu können.

Nach der US-Wahl: Obama reicht den Republikanern die Hand

Nach der US-Wahl

Obama reicht den Republikanern die Hand

Obama wird mit donnerndem Applaus empfangen, doch auf ihn kommen harte Zeiten zu.

„Ich bin traurig darüber, dass unsere Mitbürger sich für den Status quo entschieden haben statt für das, was hätte sein können“, sagt Shapiro weiter. Allerdings hoffe er, dass Obama nun mit dem Kongress zusammenarbeite und die schwierigen Entscheidungen treffen werde, die Amerika brauche.

Amerikanische Unternehmen in der Krise

Nur die Hightech-Glamourwelt boomt

Amerikanische Unternehmen in der Krise: Nur die Hightech-Glamourwelt boomt

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Auch der ehemalige Vorstandschef des Finanzdienstleisters Wells Fargo, Dick Kovacevich, zeigt sich enttäuscht über den Wahlsieg Obamas. „Er wird weiter die Regulierung verschärfen, die Wirtschaft dämonisieren und verteufeln und viel Geld ausgeben sowie höhere Steuern erhöhen“, so Kovacevich.

Volksentscheide: US-Wähler für Homo-Ehe, Marihuana und die Todestrafe

Volksentscheide

US-Wähler für Homo-Ehe, Marihuana und die Todestrafe

In den Bundesstaten standen insgesamt zusätzlich über 170 Volksentscheide an.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

07.11.2012, 12:20 Uhr

Ich dachte immer, nur das Volk wäre so blöd. Tja, wo soll´´s auch herkommen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×