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27.02.2017

11:05 Uhr

Vakuumpumpenhersteller

Pfeiffer Vacuum lehnt Übernahme durch Busch erneut ab

Die Führung des Spezialpumpen-Herstellers Pfeiffer Vacuum hat sich klar gegen das Übernahmeangebot des Branchenrivalen Busch ausgesprochen. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen Aktionären, das Angebot nicht anzunehmen.

Die Aktionäre können noch bis zum 13. März ihre Aktien zum Kauf andienen. PR

Pfeiffer Vacuum

Die Aktionäre können noch bis zum 13. März ihre Aktien zum Kauf andienen.

FrankfurtDer Vakuumpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum lehnt die geplante Übernahme durch den Wettbewerber Busch ab. „Die Busch-Gruppe strebt die aktive Kontrolle von Pfeiffer Vacuum an, ohne eine marktübliche und angemessene Übernahmeprämie zu zahlen“, sagte Firmenchef Manfred Bender am Montag.

Am Freitag war die Aktie bei 101,70 Euro aus dem Handel gegangen und notierte damit deutlich über der Übernahmeofferte von 96,20 Euro je Aktie. „Auch ein schlüssiges strategisches Konzept bezüglich der möglichen Zusammenarbeit hat Busch bisher nicht präsentiert.“ Vorstand und Aufsichtsrat empfahlen den Aktionären, das Angebot von Busch nicht anzunehmen. Das Unternehmen prüfe Optionen, um seine „Aktionäre an der Wertentwicklung des Unternehmens angemessen zu beteiligen.“

Pfeiffer Vacuum: Pumpenhersteller lehnt Busch-Offerte ab

Pfeiffer Vacuum

Pumpenhersteller lehnt Busch-Offerte ab

Pfeiffer Vacuum hat die Übernahmeofferte des Rivalen Busch als zu niedrig abgelehnt. Das Angebot spiegele nicht die Wachstumschancen der Branche wider. Geschäftlich läuft es bei dem Spezialpumpenhersteller sehr gut.

Busch hat vergangene Woche die Kontrollschwelle von 30 Prozent überschritten. Die Aktionäre können noch bis zum 13. März ihre Aktien zum Kauf andienen.

Der geschäftsführende Gesellschafter der Busch-Gruppe, Sami Busch, hatte wiederholt betont, kein Interesse an einer Komplettübernahme zu haben. Beide Unternehmen sollten als eigenständige Gesellschaften fortbestehen und Pfeiffer börsennotiert unter seinem separaten Management geführt werden. Doch mit dem Überspringen der 30-Prozent-Hürde kann Busch langfristig seinen Anteil ausbauen, ohne ein weiteres Angebot unterbreiten zu müssen.

Von

rtr

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