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12.02.2014

12:28 Uhr

Verarbeitung lohnt nicht

Raffinerie-Geschäfte verhageln Total die Bilanz

BP schwächelt, Shell muss sparen, Total geht es nicht anders. Die Franzosen spüren wie die Konkurrenz, dass sich Öl-Verarbeitung kaum noch rentiert, die Gewinne sinken. Dennoch will die Firma Aktionäre bei Laune halten.

Raffinerie lohnt nicht mehr – das merken alle Marktteilnehmer im Ölgeschäft. dpa

Raffinerie lohnt nicht mehr – das merken alle Marktteilnehmer im Ölgeschäft.

ParisDem französischen Total -Konzern setzen wie der gesamten Branche Einbußen bei der Weiterverarbeitung von Erdöl zu. Wegen sinkender Margen im Raffinerie-Geschäft, niedrigeren Öl-Preisen und Verzögerungen bei wichtigen Projekten fiel der um Sonderfaktoren bereinigte Nettogewinn im vierten Quartal um 19 Prozent auf 2,47 Milliarden Euro, wie der Konkurrent von Shell und BP am Mittwoch bekanntgab. Der Konzern förderte auch weniger Öl. Mit der Bilanz verfehlte Total die Erwartungen des Marktes. Die Aktie legte dennoch um ein Prozent zu. Um die Investoren zufriedenzustellen, erhöhten die Franzosen ihre Dividende. Dafür schrauben sie die Investitionen in diesem Jahr zurück.

Mit den Zahlen reiht sich Total nahtlos bei seinen Konkurrenten ein. Bei BP sank der Gewinn um 28 Prozent, bei Shell halbierte sich der Überschuss fast. Auch der US-Konkurrenz wie Branchenprimus Exxon und Chevron setzt die Entwicklung zu. Allerdings gehen sie unterschiedlich damit um. Während Shell auf einen Sparkurs schwenkt, setzt Exxon verstärkt auf die Erschließung neuer Vorkommen, um die versiegenden Quellen zu ersetzen.

Von

rtr

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