Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.04.2011

01:44 Uhr

Verbindungstechnik

Börsengang soll Norma 147 Mio Euro bringen

Das Verbindungstechnik-Unternehmen Norma machte 2010 wieder plus. Der Gang an den Kapitalmarkt soll helfen, alte Schulden abzubauen. Jetzt steht der Ausgabepreis der neuen Aktien fest.

Norma geht an die Börse. Quelle: dapd

Norma geht an die Börse.

FrankfurtDem hessischen Verbindungstechnik-Spezialisten Norma fließen bei seinem Börsengang brutto 147 Millionen Euro zu. Das Unternehmen legte den Ausgabepreis für seine neuen Aktien mit 21 Euro fest, wie es in der Nacht mitteilte. Die Preisspanne reichte von 19 bis 24 Euro. Am Freitag sollen die Aktien erstmals gehandelt werden.

Mit den Einnahmen will Norma in erster Linie seinen Schuldenberg abtragen. Insgesamt werden bis zu 18,4 Millionen Aktien platziert. Damit hat die Emission ein Volumen von 386,4 Millionen Euro, sollte auch die angebotene Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt werden.

Der Großteil der Erlöse aus dem Initial Public Offering (IPO) geht an die Alteigentümer, vornehmlich an 3i. Der Finanzinvestor hatte das Unternehmen mit Sitz in Maintal bei Frankfurt 2005 übernommen. Beim Gang an den Kapitalmarkt wird Norma von der Commerzbank, der Deutschen Bank und Goldman Sachs begleitet.

Norma hat über 35.000 Produkte - etwa Schlauch- und Rohrschellen für industrielle Anwendungen - im Angebot. Damit erzielte das Unternehmen 2010 einen Umsatz von 490 (2009: 330) Millionen Euro. Unter dem Strich blieben 30 Millionen Euro übrig, nach einem Minus von 18 Millionen ein Jahr zuvor.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×