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21.01.2013

07:25 Uhr

Vereinbarung gekündigt

BASF scheitert mit Großprojekt in Asien

Der Chemiekonzern BASF hatte mit dem Ölkonzern Petronas eine Milliarde Euro in Anlagen investieren wollen. Doch weniger als ein Jahr nach dem offiziellen Startschuss wird das Projekt beerdigt – zumindest teilweise.

Petronas-Hochhäuser in Kuala Lumpur. Reuters

Petronas-Hochhäuser in Kuala Lumpur.

DüsseldorfEine Milliarde Euro hatte der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF gemeinsam mit der malaysischen Petronas in Spezialchemiewerke in Malaysia investieren wollen. Die Projekte seien „ein Beweis für die Vitalität und den Erfolg unserer langfristigen Partnerschaft“, hatte der stellvertretende Vorstandschef Martin Brudermüller, im März vergangenen Jahres gesagt. Doch von der Vitalität ist jetzt nichts mehr zu spüren.

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Für mehrere hundert Millionen Euro hat der Konzern 97,7 Prozent der Aktien gekauft.

Die beiden Konzerne teilten am Montag mit, die Vereinbarung für ein gemeinsames Projekt im malaysischen Pengerang aufzuheben. Die Unternehmen hätten sich nicht auf die Bedingungen für die Umsetzung des Gemeinschaftsunternehmens einigen können. Eigentlich hatten verschiedene Spezialchemikalien im Weltmaßstab produziert werden sollen, um den asiatischen Markt besser versorgen zu können.

Eine andere Partnerschaft am Standort Kuantan werde davon unberührt fortgeführt.

Von

mdo

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