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20.01.2011

12:26 Uhr

Verhütung

Die Pille hat noch Potenzial

VonMaike Telgheder

Auch mit der Verhinderung von Schwangerschaften lässt sich viel Geld verdienen: In Deutschland wurden von Januar bis November 2010 für 577 Millionen Euro Anti-Baby-Pillen verkauft. Und das Geschäft ist noch lange nicht ausgereizt.

Die Anti-Baby-Pille ist seit mehr als 50 Jahren auf dem Markt ap

Die Anti-Baby-Pille ist seit mehr als 50 Jahren auf dem Markt

Während die einen große Anstrengungen auf sich nehmen, um ihr Wunschbaby zu bekommen, wollen die anderen den Kindersegen möglichst begrenzen. Versuche zur Verhütung sind schon aus der Antike überliefert: Coitus Interruptus, Kräutermischungen, postkoitale Spülungen, Präservative und auch Zaubersprüche gehörten zum Repertoire.

Die vergleichsweise preisgünstige Massenherstellung von Kondomen wurde nach der Entdeckung des Vulkanisierprozesses im Jahre 1839 möglich. Aber letztlich schaffte nach Meinung von Wissenschaftlern erst die Erfindung der Anti-Baby-Pille die Voraussetzung für die Trennung von Sexualität und Fortpflanzung.

Die Pille kam vor etwas mehr als 50 Jahren auf den Markt. Mittlerweile werden laut Marktforschungsinstitut IMS Health weltweit mehr als neun Milliarden Dollar damit umgesetzt. Und es gibt noch viel Potenzial. Während in einigen Industrieländern wie Deutschland fast die Hälfte der Frauen zwischen 15 und 49, die in einer Beziehung leben, mit der Pille verhütet, sind es in Afrika gerade mal acht, in Asien unter sieben Prozent.

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