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18.08.2012

02:26 Uhr

Verhütungsmittel

Bayer verklagt Warner Chilcott auf Verkaufsstopp

Der Pharmakonzern Bayer verklagt seinen irischen Konkurrenten Warner Chilcott wegen Verdachts auf Patentverletzung. Das Unternehmen selbst steht zum Verkauf - pikanterweise war Bayer bereits als Käufer im Gespräch.

Bayer wirft Warner Chilcott Patentverletzung bei der Pille vor. dpa

Bayer wirft Warner Chilcott Patentverletzung bei der Pille vor.

BangaloreDer Chemie- und Pharmakonzern Bayer verklagt den irischen Arzneimittelhersteller Warner Chilcott wegen angeblicher Patentverletzung. Bayer habe in den USA eine Klage eingereicht, teilte Warner Chilcott am Freitag mit.

Bayer werfe Warner vor, mit dem oralen Verhütungsmittel Lo Loestrin FE die Patentrechte der Leverkusener verletzt zu haben. Bayer fordere einen Verkaufsstopp des Produkts und Schadenersatz.

Warner werde sich gegen die Anschuldigungen zur Wehr setzen, da der Konzern die Beschuldigungen für unhaltbar erachte. Bei Bayer war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Warner Chilcott hatte sich im Mai zum Verkauf gestellt. Im Frühjahr hatte die Londoner „Times“ hatte in einem Marktbericht geschrieben, es gehe das Gerücht um, Bayer könnte 32 Dollar je Aktie für Warner Chilcott bieten.

Pharmaunternehmen: Warner Chilcott prüft Verkauf

Pharmaunternehmen

Warner Chilcott prüft Verkauf

Bei dem Pharmaunternehmen Warner Chilcott steht eine umfassende Neuausrichtung an.

Das Unternehmen konzentriert sich in seinem Arzneimittelgeschäft auf das Therapiefeld Gesundheit der Frau, darunter Verhütungsmittel und Hormontherapien. Hinzu kommen Hautkrankheiten und Magendarm-Erkrankungen. Das Unternehmen kam im Jahr 2011 auf einen Umsatz von 2,73 Milliarden Dollar und auf einen Nettogewinn von 171 Millionen Dollar.

Von

rtr

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