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16.08.2011

19:55 Uhr

Verkauf von Anteilen

RWE will Milliarden einsammeln

Der Energiekonzern RWE muss wegen des Atomausstiegs sparen und will deswegen Beteiligungen verkaufen. Eine Zeitung nennt jetzt erstmals konkrete Pläne: Die Versorger Süwag, Kevag und VSE sollen abgestoßen werden.

Die Zentrale des Energiekonzerns RWE in Essen: Das Unternehmen will Beteiligungen an regionalen Versorgern abstoßen. Quelle: dpa

Die Zentrale des Energiekonzerns RWE in Essen: Das Unternehmen will Beteiligungen an regionalen Versorgern abstoßen.

FrankfurtDer Energiekonzern RWE will einem Zeitungsbericht zufolge seine Anteile an drei regionalen Versorgern verkaufen und damit rund 2,5 Milliarden Euro einnehmen. Das Unternehmen plane seine Mehrheitsbeteiligungen an den Versorgern Süwag (Frankfurt), Kevag (Koblenz) und VSE (Saarbrücken) abzustoßen, berichtet die „Rhein-Zeitung“ vorab unter Berufung auf gut unterrichtet Kreise.

In Koblenz würden bereits konkrete Gespräche über eine Rekommunalisierung der Kevag geführt. Bei RWE war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

RWE macht wie dem Konkurrenten Eon der beschleunigte Atomausstieg in Deutschland zu schaffen. RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann hatte kürzlich erklärt, der Konzern wolle darauf nicht wie Eon mit einem massiven Stellenabbau reagieren, sondern stattdessen den Verkauf von Beteiligungen vorantreiben. Bis Ende 2013 will RWE Beteiligungen im Wert von bis zu elf Milliarden Euro abstoßen, den Kraftwerkspark umbauen und das Geschäft mit Ökostrom ausbauen.

Von

rtr

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