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26.07.2013

10:53 Uhr

Verkaufszahlen

Kopf-an-Kopf-Rennen der Autoriesen

Der Kampf um die Weltmarktführung in der Autoindustrie ist spannend. Zumindest im zweiten Quartal hat Toyota den Spitzenplatz an General Motors abgeben müssen. Doch der Vorsprung ist hauchdünn – auch vor Volkswagen.

Daimler vs. BMW

Der Kampf der Autogiganten

Daimler vs. BMW: Der Kampf der Autogiganten

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TokioDie Jagd der großen Rivalen um die Krone der weltweiten Nummer Eins in der Autobranche wird immer enger. Zwar konnte der japanische Branchenprimus Toyota bezogen auf das erste Halbjahr seine Spitzenposition trotz eines Absatzrückgangs um 1,2 Prozent verteidigen. Die Rivalen General Motors und Volkswagen rücken aber auf; im zweiten Quartal konnte GM den japanischen Konkurrenten bereits überholen.

Die Toyota-Gruppe, zu der auch Daihatsu und Hono Motors gehören, setzte insgesamt 4,9 Millionen Fahrzeuge ab, wie der Konzern am Freitag bekanntgab. Die Nummer zwei, General Motors, konnte den Absatz um 3,9 Prozent auf 4,85 Millionen Autos steigern, gefolgt von VW mit rund 4,7 Millionen Autos und einem Plus von 5,5 Prozent.

Während GM in den drei Monaten bis Juni nach Angaben der US-Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg 2,49 Millionen Autos an den Mann brachte, kam die Toyota-Gruppe auf nur 2,48 Millionen. VW verkaufte 2,39 Millionen Autos. Die Wolfsburger arbeiten sich jedoch auf ihrem Weg an die Weltspitze an GM heran. VW verringerte den Abstand zum Rivalen aus Detroit im ersten Halbjahr auf rund 150.000 Stück. Vor einem Jahr hatte der Abstand noch rund 220.000 betragen.

Die zehn größten Autohersteller Europas

Platz 10

Nissan

Verkaufte Fahrzeuge: 0,35 Millionen (-2,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 9

Toyota

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus: 0,43 Millionen (- 2,0 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 8

Daimler

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart: 0,56 Millionen (+5,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 7

Fiat Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Fiat, Lancia/Chrysler, Alfa Romeo, Jeep: 0,62 Millionen (- 8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 6

BMW Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW und Mini: 0,64 Millionen (+ 0,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 5

Ford

Verkaufte Fahrzeuge: 0,75 Millionen (-4,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 4

General Motors

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Opel, Vauxhall, Chevrolet, GM: 0,8 Millionen (- 5,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 3

Renault Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Renault, Dacia: 0,89 Millionen (+1,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 2

PSA Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Peugeot und Citroën: 1,11 Millionen (-10,3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 1

Volkswagen

Verkaufte Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat, Skoda: 2,49 Millionen (-2,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Quelle

Während die US-Amerikaner auf dem heimischen Markt kräftig zulegen konnten, mussten sie in Europa und in geringerem Maße auch in Südamerika Einbußen hinnehmen. Allerdings hatte auch Volkswagen zuletzt unter dem schwachen Automarkt in Europa gelitten.

Der VW-Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2018 zur Nummer eins der Branche aufzusteigen. Dazu müssen die Wolfsburger neben GM auch Toyota überholen. Toyota stand vergangenes Jahr an der Spitze. Dass die Japaner ihre Position im ersten Halbjahr dieses Jahres verteidigen konnten, lag vor allem am robusten Absatz in Nordamerika.

Von

dpa

Kommentare (3)

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APO-Man

26.07.2013, 11:28 Uhr

Mal wieder eine wichtige Meldung für all jene, die Opel das Aus wünschen: GM ist weltweit erfolgreich und Opel (Entwicklung) trägt einen großen Beitrag dazu bei.

Alex

26.07.2013, 11:45 Uhr

Mit der von seinen Altaktionären gestohlenen Firma wird GM nicht lange Freude haben.
Die Kostensteigerungen in der bürokratischen Hinterhofbude werden schon bald wieder deren Innovationsgrad schlagen.
Kunststück, man hat die alte Firma ja auch nicht verscherbelt, sondern bastelt uneinsichtig vor sich her wie zuvor.

Gast

26.07.2013, 12:44 Uhr

VW hat sich von China völlig abhängig gemacht. Sollte die chinesische Regierung den jetzigen Kurs beibehalten, dann wird VW heftige Probleme bekommen. An 2018 sollte man da lieber nicht denken. Man hängt da völlig wirren Träumen nach.

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