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02.09.2013

19:46 Uhr

Verkaufszahlen

VW muss Absatzeinbruch in Südeuropa hinnehmen

Der Automarkt in Südeuropa kommt nicht in Fahrt. Nach einem leichten Anstieg ging es im August vor allem in Frankreich wieder bergab. VW ist besonders betroffen, doch drei Autohersteller stemmen sich gegen den Trend.

Volkswagen ist besonders stark betroffen. Europas größter Autobauer setzte 24 Prozent weniger ab. dpa

Volkswagen ist besonders stark betroffen. Europas größter Autobauer setzte 24 Prozent weniger ab.

Paris/Madrid/MailandDie langersehnte Erholung des krisengeschüttelten Automarktes in Südeuropa lässt weiter auf sich warten. In Frankreich, Spanien und Italien sanken im August die Verkäufe wieder deutlich. In Frankreich gab es einen Rückgang von elf Prozent auf rund 86.000 Fahrzeuge, wie der Sprecher des Branchenverbandes CCFA am Montag erläuterte. Vor allem Volkswagen litt unter der Zurückhaltung der Verbraucher. Europas größter Autobauer setzte 24 Prozent weniger ab. Im Juli noch waren die Neuzulassungen in Frankreich seit langem wieder gestiegen und hatten der Branche Anlass zu vorsichtigem Optimismus gegeben.

Der CCFA geht weiter von einer leichten Erholung aus. Er rechnet für das Gesamtjahr unverändert mit einem Absatzminus von acht Prozent, obwohl der Rückstand nach acht Monaten bei inzwischen zehn Prozent liegt. „September und Oktober werden entscheidend sein“, sagte CCFA-Sprecher Francois Roudier.

Die zehn größten Autohersteller Europas

Platz 10

Nissan

Verkaufte Fahrzeuge: 0,35 Millionen (-2,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 9

Toyota

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus: 0,43 Millionen (- 2,0 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 8

Daimler

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart: 0,56 Millionen (+5,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 7

Fiat Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Fiat, Lancia/Chrysler, Alfa Romeo, Jeep: 0,62 Millionen (- 8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 6

BMW Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW und Mini: 0,64 Millionen (+ 0,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 5

Ford

Verkaufte Fahrzeuge: 0,75 Millionen (-4,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 4

General Motors

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Opel, Vauxhall, Chevrolet, GM: 0,8 Millionen (- 5,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 3

Renault Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Renault, Dacia: 0,89 Millionen (+1,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 2

PSA Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Peugeot und Citroën: 1,11 Millionen (-10,3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 1

Volkswagen

Verkaufte Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat, Skoda: 2,49 Millionen (-2,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Quelle

Der weiterhin rote Zahlen schreibende Autobauer Peugeot musste auf seinem Heimatmarkt einen herben Rückschlag hinnehmen: Nach einem leichten Plus im Juli rollten im August 17 Prozent weniger Neuwagen auf Frankreichs Straßen. Daimler machte weiter der Streit um ein Kältemittel für Klimaanlagen zu schaffen. Die Absätze der deutschen Marke rutschten um 37 Prozent ab. Das Verkaufsverbot wurde in der vergangenen Woche allerdings aufgehoben. Aufwärts ging es dagegen bei der Opel-Mutter General Motors (GM), Fiat und Renault. Dank der Marke Chevrolet stieg der GM-Absatz um 16 Prozent. Fiat und Renault verzeichneten ein Plus von fast zehn beziehungsweise knapp zwei Prozent.

Für die gesamte Branche noch deutlicher fiel der Dämpfer in Spanien aus. Dort belief sich der Rückgang dem Branchenverband zufolge auf 18,3 Prozent, nachdem im Juli noch ein Plus von 15 Prozent für Zuversicht gesorgt hatte. Allerdings hatte 2012 im August das Geschäft in den spanischen Autohäusern ordentlich gebrummt, unter anderem weil im September die Mehrwertsteuer angehoben wurde.

In Italien brachten die Autohersteller mit knapp 53.000 Autos 6,6 Prozent weniger Fahrzeuge an die Kunden. Im Juli hatte die Branche dort den geringsten Rückgang seit April 2011 verbucht und vorsichtig Hoffnung auf eine Stabilisierung geschöpft. Ausblick auf die weitere Entwicklung dürften die Hersteller in der kommenden Woche auf der Branchenmesse IAA in Frankfurt geben.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

02.09.2013, 21:27 Uhr

Ja und?

Account gelöscht!

02.09.2013, 22:29 Uhr

Ein Prosit auf den Untergang!

Account gelöscht!

02.09.2013, 22:43 Uhr

Wie gehabt - der EURO ist ein voller Erfolg.

Garant für Wohlstand und Frieden in Europa. :)

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