Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.06.2011

07:18 Uhr

Verordnung

Philip Morris will Schadensersatz von australischer Regierung

Der Tabakwarenhersteller wehrt sich gegen den Beschluss, auf Zigarettenpackungen Fotos abzubilden. Der Konzern ist der erste, der offiziell Schadensersatzforderungen stellt.

Will Schadenersatz: der Zigarettengigant Philip Morris. Quelle: dpa

Will Schadenersatz: der Zigarettengigant Philip Morris.

SydneyDer Tabakwarenhersteller Philip Morris hat am Montag gegen die australische Regierung Schadensersatzforderungen erhoben. Hintergrund sind Pläne der Regierung unter Ministerpräsidentin Julia Gillard, auf Zigarettenpackungen statt Firmenlogos künftig grausige Fotos abbilden zu lassen, die Verbrauchern die gesundheitsgefährdeten Folgen des Tabakkonsums verdeutlichen sollen.

Hatten daraufhin schon etliche Tabakhersteller mit rechtlichen Schritten gedroht, ist Philip Morris nun das erste Unternehmen, dass offiziell Schadensersatzforderungen stellt. „Wir erwarten, dass die Entschädigungssumme in die Milliarden gehen wird“, sagte die Sprecherin von Philip Morris, Anne Edwards.

Von

dapd

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×