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02.04.2011

10:17 Uhr

Verspätete Lieferung

Siemens zu Vertragsstrafe verdonnert

Der Siemens-Konzern muss an die belgische Bahn SNCB eine Vertragsstrafe von 21,2 Millionen Euro zahlen. Dies berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga. Grund sei die verspätete Lieferung von 120 Lokomotiven.

Die verspätete Lieferung von 120 Lokomotiven kommt Siemens-Chef Peter Löscher teuer zu stehen. Quelle: dapd

Die verspätete Lieferung von 120 Lokomotiven kommt Siemens-Chef Peter Löscher teuer zu stehen.

BrüsselDer Siemens-Konzern muss laut Zeitungsbericht an die belgische Bahn SNCB eine Vertragsstrafe von 21,2 Millionen Euro zahlen. Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Samstag unter Berufung auf die Zeitung „La Libre Belgique“. Grund dafür sei die verspätete Lieferung von 120 Lokomotiven vom Typ Taurus Eurosprinter drei (T18). Der gesamte Auftrag belaufe sich auf 440 Millionen Euro. Siemens werde vorgeworfen, rund zwei Jahre im Verzug zu sein, meldet das Blatt unter Bezug auf Belgiens Verkehrsministerin Inge Vervotte.

Nach Angabe der Zeitung sind Probleme bei der Gerätezulassung die Ursache für die Verzögerung. Zudem entsprächen die Lokomotiven nicht dem Leistungsverzeichnis. Derzeit miete die Bahngesellschaft SNCB Lokomotiven vom Siemens-Konkurrenten Bombardier und müsse dafür monatlich rund 31.000 Euro pro Fahrzeug zahlen.

Von

dpa

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