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16.12.2013

10:58 Uhr

Vertragsunterzeichnung

Renault und Dongfeng besiegeln Zusammenarbeit

Nun ist der Vertrag unterschrieben: Der französische Autobauer Renault arbeitet künftig mit dem chinesischen Konzern Dongfeng zusammen. Zunächst sollen vor allem Geländewagen gemeinsam produziert werden.

Renault erwartet von Dongfeng eine „unvergleichliche Kenntnis vom chinesischen Markt“. AFP

Renault erwartet von Dongfeng eine „unvergleichliche Kenntnis vom chinesischen Markt“.

WuhanDie Zusammenarbeit des französischen Autobauers Renault und des chinesischen Dongfeng-Konzerns ist unter Dach und Fach. Beide Seiten unterzeichneten am Montag in Wuhan in der zentralchinesischen Provinz Hubei ein Abkommen zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens. Von 2016 an sollen in Wuhan zunächst 150.000 Autos pro Jahr produziert werden. Renault ist damit der letzte der zehn großen Autobauer weltweit, die in China produzieren.

Renault-Chef Carlos Ghosn sprach von einer „strategischen Annäherung“. Dongfeng habe eine „unvergleichliche Kenntnis vom chinesischen Markt“ und werde Renault dabei helfen, „neue Grenzen zu erkunden“. Er betonte, in China gebe es „das größte Wachstumspotenzial“ im Automobilsektor weltweit. China ist für Europas Hersteller ein Absatzgebiet, das ihnen anders als der europäische Markt noch Wachstum ermöglicht.

In dem Gemeinschaftsunternehmen wollen Renault und Dongfeng zunächst vor allem Geländelimousinen - sogenannte Sport Utility Vehicles (SUV) - bauen, langfristig sollen dort aber auch Hybrid- und Elektroautos vom Band laufen. Beide Konzerne halten 50 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen, die Investitionskosten betragen 932 Millionen Euro.

Die chinesischen Behörden hatten Anfang Dezember grünes Licht für das seit langer Zeit geplante Gemeinschaftsunternehmen gegeben. Chinas zweitgrößter Autobauer Dongfeng - Ostwind - arbeitet bereits mit anderen westlichen Autoherstellern zusammen, etwa mit dem Renault-Wettbewerber PSA Peugeot Citroën, mit Honda und dem Renault-Partner Nissan aus Japan. Dongfeng dürfte zudem bald bei Peugeot Citroën einsteigen, entsprechende Gespräche gab PSA vergangene Woche bekannt.

Von

afp

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