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06.01.2005

11:55 Uhr

Vertriebspolitik umgestellt

Renault verkauft in Deutschland deutlich weniger Autos

Der französische Automobilhersteller Renault hat 2004 in Deutschland deutlich weniger Fahrzeuge verkauft als im Jahr zuvor. Für das laufende Jahr erwartet Renault aber wieder ein leichtes Absatzplus. Die Zahl der Neuzulassungen der Marke Renault sei 2004 um 19 Prozent gefallen auf 181.000 Fahrzeuge, teilte Renault mit.

HB DÜSSELDORF. Der Marktanteil sei auf Grund einer Umstellung der Vertriebspolitik auf 5,2 von zuvor 6,6 Prozent geschrumpft. Renaults Allianzpartner Nissan verzeichnete ebenfalls einen Absatzrückgang. Die Zahl der Neuzulassung verringerte sich um 12,3 Prozent auf 66 500 Fahrzeuge. Der Marktanteil von Nissan ging auf 1,94 Prozent von 2,22 Prozent zurück. Für das laufende Jahr rechnet Renault in Deutschland mit einem Absatz von 190 000 Fahrzeugen.

Zuvor hatte der Konzern in Paris ein weltweites Absatzplus von 4,2 Prozent auf 2,489 Millionen Fahrzeuge bekannt gegeben. In Europa steigerte der Konzern den Absatz allerdings lediglich um 0,3 Prozent, während er im übrigen Ausland um 16,4 Prozent kletterte. Weltweit kam die Renault-Nissan-Gruppe damit auf einen Marktanteil von 4,1 Prozent, in Westeuropa auf 10,8 Prozent. Zur Renault-Gruppe gehören neben der Marke Renault auch Samsung Motors und Dacia mit dem im Herbst gestarteten Billigauto Logan.

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