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08.02.2017

12:15 Uhr

Vestas

Windkraft-Anlagenbauer befürchtet Flaute

22 Prozent Umsatzwachstum, 41 Prozent Gewinnsteigerung: 2016 war ein Rekordjahr für den dänischen Windkraft-Anlagenbauer Vestas. Dagegen fällt die Prognose für das laufende Jahr alles andere als euphorisch aus.

Vestas will die Dividende für das abgelaufene Jahr deutlich anheben. dpa

Windanlagen von Vestas

Vestas will die Dividende für das abgelaufene Jahr deutlich anheben.

AarhusDer dänische Windkraft-Anlagenbauer Vestas hat 2016 ein Rekordjahr hingelegt, wird nun aber vorsichtiger. Zuletzt hatten Umsatz, Gewinn und Auftragseingang neue Höchstwerte erreicht, wie Vorstandschef Anders Runevad am Mittwoch in Aarhus bekanntgab. Für 2017 rechnet der Manager aber eher mit einer sinkenden Nachfrage. Der Umsatz dürfte bestenfalls in etwa stabil bleiben.

Die Aktionäre haben aber erst einmal Aussicht auf eine deutlich höhere Dividende und einen Aktienrückkauf. Das Vestas-Papier gewann in Kopenhagen am Morgen rund drei Prozent an Wert.

Im abgelaufenen Jahr legten die Geschäfte kräftig zu. Der Umsatz kletterte um 22 Prozent auf gut 10,2 Milliarden Euro, der Auftragseingang wuchs um 16 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro. Seinen Überschuss konnte Vestas um 41 Prozent auf 965 Millionen Euro erhöhen. Die Prognosen des Vorstands für 2017 fallen im Vergleich dazu bescheiden aus. So werde der Umsatz mit 9,25 bis 10,25 Milliarden Euro eher niedriger ausfallen als im Vorjahr. Ähnliches wird für die Gewinnspanne des Unternehmens erwartet.

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Für das abgelaufene Jahr will Vestas die Dividende von 6,82 auf 9,71 Dänische Kronen (1,31 Euro) anheben. Zudem soll Geld aus dem Verkauf von Geschäftsgebäuden an die Anteilseigner fließen. Dazu will der Konzern ab Mittwoch für 705 Millionen Dänische Kronen (95 Mio Euro) eigene Aktien vom Markt zurückkaufen.

Von

dpa

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