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03.12.2013

10:35 Uhr

Viele Aufträge

Autohersteller kürzen Weihnachtsferien

Nur eine statt zwei Wochen Betriebsferien: Die gute Auftragslage holt Autobauer früher aus dem Weihnachtsurlaub zurück als sonst. Doch es gibt auch einen ganz profanen Grund für die verkürzte freie Woche.

Bei BMW in Leipzig fangen die Arbeiter bereits am 2. Januar wieder an, Fahrzeuge zu montieren. Das Foto zeigt allerdings das BMW-Werk in Dingolfing (Niederbayern). dpa

Bei BMW in Leipzig fangen die Arbeiter bereits am 2. Januar wieder an, Fahrzeuge zu montieren. Das Foto zeigt allerdings das BMW-Werk in Dingolfing (Niederbayern).

BerlinEinige Autohersteller in Deutschland werden wegen der aktuellen Auftragslage die Werksferien über Weihnachten verkürzen. Beim Autohersteller Daimler ruhe in mehreren Motor- und Getriebe-Werken in Deutschland und im US-Werk in Alabama die Arbeit über den Jahreswechsel nur eine statt der üblichen zwei Wochen, sagte ein Firmensprecher in Stuttgart am Dienstag. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass die Antriebs-Belieferung an die Fahrzeugwerke nach den Feiertagen schnell wieder anläuft. Auch das Werk in Bremen, wo die neue C-Klasse produziert wird, macht nur eine Woche Ferien. In anderen Produktionsstätten stehen die Bänder wie üblich über die Feiertage zwei Wochen still.

Die „Bild“-Zeitung hatte zuvor berichtet, mehrere Autohersteller verkürzten ihre Werksferien wegen der guten Auftragslage. Bei BMW in Leipzig fangen die Arbeiter bereits am 2. Januar wieder an, Fahrzeuge zu montieren. Das habe auch mit dem Produktionsstart des neuen Elektroautos i3 zu tun, sagte ein Sprecher am Dienstag in München. Vor allem aber habe es rein kalendarische Gründe: In Sachsen ist der 6. Januar im Gegensatz zu Bayern kein Feiertag.

Die größten Autobauer der Welt

Platz 10

Suzuki - 2,69 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Auch wenn der Absatz der Japaner stagniert treibt auch hier der Yen-Wechselkurs die Gewinne nach oben. Der Gewinn legt um satte 50 Prozent zu.

Platz 9

PSA Peugeot Citroën- 2,82 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Franzosen stecken weiter tief in der Krise und haben im Jahr 2013 rund fünf Prozent weniger Autos verkauft. Mit frischem Geld aus China soll es dieses Jahr wieder aufwärts gehen.

Platz 8

Honda - 4,28 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Kaum ein Autokonzern weltweit hat bei den Verkäufen so stark zugelegt wie die Japaner. Unterm Strich steht ein Plus von satten 12 Prozent.

Platz 7

Fiat/Chrysler - 4,42 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Fusion soll dem italienisch-amerikanischen Duo neuen Schwung verleihen. Für Gewinne sind im Markenreicht von Fiat, zu dem auch Maserati, Alfa Romeo und Jeep zählen, vor allem die Amerikaner zuständig.

Platz 6

Nissan- 5,1 Millionen verkaufte Fahrzeuge

In Deutschland erfreut sich vor allem der SUV Qashqai enormer Beliebtheit, aber auch weltweit läuft es rund für Japaner. Unter Strich steht ein Absatzplus von etwa drei Prozent.

Platz 5

Ford- 6,33 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Amerikaner haben nicht nur eines der besten Jahre der Unternehmensgeschichte hinter sich, sondern mit dem Focus erneut das meistverkaufte Auto der Welt in ihren Reihen. Für das Treppchen reicht das allerdings nicht.

Platz 4

Hyundai/Kia- 7,61 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Das rasante Wachstum der vergangenen Jahre ist etwas abgekühlt, doch die Koreaner legen weiterhin stetig zu. Das Duo landet trotz starker Heimatwährung beim Absatz im Plus.

Platz 3

Toyota- 9,03 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Gewinn hängt Toyota die Konkurrenz um die Weltmarktspitze locker ab, doch beim Absatz reicht es nur für Bronze. Vor allem weil der Absatz im Vergleich zum Vorjahr nur stagniert.

Platz 2

Volkswagen- 9,51 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Der VW-Konzern kommt beim Absatz auf den zweiten Platz. Mit allen zwölf Konzernmarken, darunter auch Audi und Porsche, erwirtschaften die Wolfsburger ein Absatzplus von vier Prozent.

Platz 1

General Motors - 9,71 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Absatz behaupten die Amerikaner im Dreikampf mit Toyota und Volkswagen die Krone. Ob sich der Titel angesichts der aktuellen Rückrufprobleme verteidigen lassen wird?

Quelle

Ernst&Young-Studie „Die größten Automobilhersteller weltweit“, Gesamtjahr 2013

Von

dpa

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