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21.01.2004

07:53 Uhr

Viele Hersteller nutzen die Düsseldorfer Wassersportmesse „Boot“ als Indikator für die Auftragslage

Bootsbauer erwarten Umsatzplus

Positive Signale für die Geschäfte im laufenden Jahr kommen von den Ausstellern der Fachmesse „Boot“ schon kurz nach der Eröffnung. Die Düsseldorfer Wassersport-Schau gilt in der Branche als wichtiger Indikator für die Absatzentwicklung. Das Messegeschäft macht bei vielen Anbietern einen signifikanten Teil des Jahresumsatzes aus.

das/vsp DÜSSELDORF. Der Luxusyachthersteller Sunseeker rechnet jedoch nicht damit, dass die „Boot“ für sein Unternehmen so erfolgreich verläuft wie die in der vergangenen Woche zu Ende gegangene „London Boat Show“. Dort hatte Sunseeker mehr als 30 Yachten verkauft. „In Deutschland spüren wir noch die Delle in der konjunkturellen Entwicklung“, sagt Vertriebsdirektor Torben Titze. Dafür laufe das Geschäft in Italien und Großbritannien sehr gut. Insgesamt geht Sunseeker im laufenden Jahr in Europa von wachsenden Umsätzen aus. Auf dem europäischen Markt erwirtschaftet der Premiumanbieter mit rund 120 Millionen Euro etwa die Hälfte des Umsatzes.

Die Bavaria Yachtbau aus Giebelstadt bei Würzburg berichtet ebenfalls von einer „schwierigen Situation“ auf dem deutschen Markt. Diese Schwäche werde jedoch durch die positive Entwicklung im Ausland kompensiert, sagt Bavaria- Manager Harald Klingler. In der wichtigsten Sparte Segelboote rechnet Klingler mit stagnierenden Umsätzen, während „der Motorbootbereich deutlich anzieht“. Für das Geschäftsjahr 2003/2004 erwartet Bavaria ein Umsatzwachstum von 10 % auf rund 170 Mill. Euro.

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