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26.01.2007

10:18 Uhr

Viertes Quartal

Anleger bestrafen Kostenproblem beim Amgen

Amgen schreibt einen Gewinn, das Unternehmen kann seinen Gewinn sogar steigern. Trotzdem sind die Anleger nicht zufrieden. Denn der weltgrößte Biotech-Konzern hat ein Kostenproblem.

HB LOS ANGELES. Der weltgrößte Biotechnologiekonzern Amgen hat mit einem nur leichten Gewinnzuwachs im abgelaufenen Quartal die Anleger enttäuscht. Erfolgreich lief für Amgen vor allem das Geschäft mit seinen Mitteln gegen Blutarmut. Der Reingewinn im vierten Quartal stieg auf 833 Mill. Dollar oder 71 Cent je Aktie nach 824 Mill. Dollar vor Jahresfrist, wie der Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

Ohne Sonderposten lag der Gewinn je Aktie bei 90 Cent. Analysten hatten im Schnitt 94 Cent erwartet. Der Umsatz im abgelaufenen Vierteljahr kletterte um 17 Prozent auf 3,835 Mrd. Dollar und lag damit über den Erwartungen. Allerdings stiegen die Kosten stärker als der Umsatz. Im nachbörslichen elektronischen Handel verlor die Amgen-Aktie in der Folge drei Prozent an Wert und wurde für 72,35 Dollar gehandelt.

Für 2007 sagte Amgen einen Gewinn je Aktie zwischen 4,30 und 4,50 Dollar und einen Umsatz zwischen 15,4 und 16,0 Mrd. Dollar voraus. Analysten erwarten im Schnitt im Gesamtjahr 4,42 Dollar Gewinn je Anteilsschein und 15,7 Mrd. Dollar Umsatz.

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