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01.02.2017

18:51 Uhr

Volkswagen

Erneut dickes Absatzplus in den USA

Auch im neuen Jahr schafft es Volkswagen in den USA den positiven Absatztrend beizubehalten – und kann sich damit gegen schwächelnde Konkurrenz behaupten. Neben der Kernmarke läuft es auch bei den VW-Töchtern gut.

Volkswagen präsentiert gute Absatzzahlen auf dem US-Markt. dpa

Volkswagen in den USA

Volkswagen präsentiert gute Absatzzahlen auf dem US-Markt.

Detroit/HerndonVolkswagen hat seine Autoverkäufe auf dem US-Markt im Januar erneut deutlich steigern können. Der Neuwagenabsatz der Kernmarke VW legte verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 17,1 Prozent auf 23.510 Autos zu, wie die US-Tochter des Dax-Konzerns am Mittwoch in Herndon mitteilte. Bereits in den beiden Vormonaten waren die Verkaufszahlen kräftig gestiegen. Die Bilanz profitierte auch davon, dass ein im Herbst 2015 im Zuge des Abgas-Skandals verhängter Verkaufsstopp für Dieselwagen bei den Vergleichswerten aus dem Vorjahr stark zu Buche geschlagen hatte. Besonders gefragt blieben bei US-Kunden zu Jahresbeginn Golf-Modelle wie der neue Sportgeländewagen Alltrack. Bei dem für den US-Markt wichtigsten Modell Jetta gab es jedoch weiter Absatzschwierigkeiten.

Die VW-Premiumtochter Audi setzte ihren positiven Trend fort und schaffte im Januar ein Verkaufsplus von elf Prozent. Insgesamt kühlt sich der nach China zweitgrößte Automarkt der Welt jedoch ab: Die US-Branchenführer General Motors und Ford wurden 3,8 und 0,7 Prozent weniger Neuwagen los. Bei letzterem Autobauer rollten deutlich mehr Pickup-Trucks aus den Autohäusern, so dass der US-Konzern einen Rückgang bei anderen Modellen fast ausgleichen konnte. Beim italienisch-amerikanischen Schwergewicht Fiat Chrysler sowie beim japanischen Dauerbrenner Toyota ging der Absatz um je elf Prozent zurück.

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Im Januar läuft das Geschäft in der gesamten Branche traditionell eher schleppend. Doch insgesamt brummt der US-Automarkt. Die Absatzzahlen steigen seit sieben Jahren. In den vergangenen zwei Jahren wurden Rekordwerte erzielt. Auch 2017 halten Analysten dies für möglich, weil sie wegen der Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump auf einen Konjunkturaufschwung setzen.

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