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02.12.2015

08:03 Uhr

Volkswagen-Großaktionär

Porsche setzt sich für Erhalt von VW-Stellen ein

Der Abgasskandal bei Volkswagen soll sich trotz Absatzeinbußen nicht auf die Mitarbeiter auswirken. Miteigentürmer Wolfgang Porsche erklärte, dass man zur „Beschäftigungssicherung“ stehe.

Der VW-Miteigentümer macht sich für den erhalt von Arbeitsplätzen stark. Reuters

Wolfgang Porsche

Der VW-Miteigentümer macht sich für den erhalt von Arbeitsplätzen stark.

WolfsburgVW-Miteigentümer Wolfgang Porsche will sich trotz des Abgas-Skandals für einen Erhalt der Arbeitsplätze bei Volkswagen einsetzen. „Wir wissen: Arbeitsplätze sind ein sehr hohes Gut“, sagte der VW-Großaktionär und -Aufsichtsrat der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch) in einem Doppel-Interview mit VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh. Dieses Gut dürfe nicht leichtfertig verspielt werden.

Der Schlüssel sei der wirtschaftliche Erfolg von VW: „Die Familien Porsche und Piëch stehen zur Beschäftigungssicherung bei Volkswagen durch ein stabiles und erfolgreiches Unternehmen“, sagte Porsche. Auch VW-Konzernchef Matthias Müller sowie Markenchef Herbert Diess hatten angekündigt, die Stammbelegschaft halten zu wollen.

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Der US-Automarkt steuert auf ein Rekordjahr zu – doch bei VW wirkt sich der Abgasskandal nun auf die US-Verkaufszahlen aus. Zeitgleich sendet die Porsche-Familien jedoch positive Signale nach Wolfsburg.

Porsche nimmt am Mittwoch gemeinsam mit Osterloh an einer Betriebsversammlung im Wolfsburger Stammwerk (9.30 Uhr) teil. Die Beschäftigten sollen dort über weitere Schritte in der Aufklärung der Abgas-Affäre informiert werden.

Nach Informationen der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch) sollen die Verträge von rund 300 Beschäftigten im Nutzfahrzeugwerk in der niedersächsischen Landeshauptstadt Ende Januar auslaufen. Damit fällt demnach etwa jede dritte Zeitarbeitsstelle an dem Standort weg. Die Verträge von weiteren 500 Leiharbeitern wurden zudem zunächst nur um drei Monate verlängert, wie die Zeitung weiter schrieb.

Von

dpa

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