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27.08.2015

20:51 Uhr

Volkswagen rüstet auf

Werkausbau in Südafrika geplant

Schon jetzt ist Volkswagen der zweitgrößte Autobauer in Südafrika. Die Wolfsburger wollen ihr Engagement ausbauen: Für rund 305 Millionen Euro sollen ein Werk sowie das Zulieferer-Netz ausgebaut werden.

Nach Toyota ist VW der zweitgrößte Autobauer in Südafrika. dpa

VW

Nach Toyota ist VW der zweitgrößte Autobauer in Südafrika.

JohannesburgVolkswagen rüstet sein Werk in Südafrika auf. Dafür und zum Ausbau des Zulieferer-Netzes würden 4,5 Milliarden Rand (etwa 305 Millionen Euro) in die Hand genommen, kündigte der Autobauer am Donnerstag an. Die Fabrik in Uitenhage soll damit neue Modelle fertigen können, sagte der Leiter des Südafrika-Geschäfts, Thomas Schäfer. VW ist nach Toyota der zweitgrößte Autobauer in Südafrika. Die Fahrzeuge werden im Inland sowie im übrigen Afrika verkauft.

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VW vor dem Umbruch

Bei Europas größtem Autobauer Volkswagen läuft vom Motorrad bis zum Schwerlaster alles vom Band. Demnächst könnte es vier Marken-Familien unter dem Konzerndach geben.

Quelle: dpa

Volumen

Die Kernmarke VW-Pkw steht für rund jedes zweite verkaufte Auto im Konzern und produziert Modelle vom Kleinstwagen Up bis zum luxuriösen Phaeton. Sie könnte mit der tschechischen Pkw-Tochter Skoda und der spanischen Marke Seat eine Familie für den Massenmarkt bilden. Das Trio kam zuletzt auf rund 75 Prozent vom Konzernabsatz.

Premium

Dafür steht im VW-Konzern vor allem Audi. Die Ingolstädter setzten 2014 rund 1,45 Millionen Wagen ab. Zu Audi zählen auch die Edelmarke Lamborghini, die 2014 aber nur 2650 Fahrzeuge produzierte, und die Motorräder von Ducati (Jahresproduktion gut 45.000 Stück).

Sport und Luxus

Das ist im Konzern vor allem Porsche. Die Schwaben setzten 2014 rund 190 000 Wagen ab. Zusammen mit Audi fuhr Porsche zuletzt zwei Drittel des Konzern-Betriebsgewinns ein. Zu den Schwaben könnte sich die Luxuswagenschmiede Bentley gesellen, Hoflieferant des britischen Königshauses. Die 2014 rund 11.000 abgesetzten Wagen sind konzernweit zwar kaum zu sehen. Doch Bentley treibt Trends wie den Leichtbau voran, was auch Porsche macht. Hinzu kommen könnte Bugatti, wo 2014 zwar nur 45 Autos verkauft wurden. Jedoch baut Bugatti das Spitzenprodukt im Konzern: Der Supersportler Veyron fährt Tempo 432.

Schwere Nutzfahrzeuge

Das sind bei Volkswagen MAN und Scania. Beide Marken formen künftig in einer eigenständigen Holding eine gemeinsame Organisationseinheit – nehmen die Familienbildung also schon voraus.

Der Rest

Übrig blieben die VW-Nutzfahrzeuge (VWN), die im leichten Segment der gewerblichen Nutzung etwa Kastenwagen für Handwerker bauen. VWN hat technologisch mehr Nähe zu den Pkw-Schwestern als zu MAN und Scania.

Von

rtr

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