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18.02.2015

12:57 Uhr

Vor Fusion mit Holcim

Kriege in Syrien und Irak belasten Lafarge

Zementhersteller Lafarge muss Millionen abschreiben, Grund sind Wertminderungen in Kriegsländern wie Syrien und Irak und negative Wechselkurseffekte. Für 2015 plant Lafarge ein Gewinnplus und die Fusion mit Holcim.

Die geplante Fusion mit Holcim zum weltweit größten Baustoffkonzern wollen die Franzosen wie geplant in den kommenden vier Monaten abschließen. AFP

Anleger zeigten sich über die Aussichten erfreut

Die geplante Fusion mit Holcim zum weltweit größten Baustoffkonzern wollen die Franzosen wie geplant in den kommenden vier Monaten abschließen.

ParisDer französische Zementhersteller Lafarge hat vor dem geplanten Zusammenschluss mit dem Schweizer Rivalen Holcim Millionen abgeschrieben. In den kriegserschütterten Ländern Syrien und Irak seien im Schlussquartal Wertminderungen in Höhe von 385 Millionen Euro angefallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Hinzu kamen negative Wechselkurseffekte. Der Betriebsgewinn (Ebitda) sank um vier Prozent auf 679 Millionen Euro. Der Umsatz stieg dagegen um zwei Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

Für das laufende Jahr peilt Lafarge ein kräftiges Gewinnplus an. Das Ergebnis (Ebitda) soll 2015 auf drei bis 3,2 Milliarden Euro steigen, nach 2,72 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Der Konzern will dabei von einem günstigeren wirtschaftlichen Umfeld sowie niedrigeren Kosten profitieren. Insgesamt werde der Zementmarkt wohl um zwei bis fünf Prozent wachsen.

Den geplanten Zusammenschluss mit Holcim zum weltweit größten Baustoffkonzern wollen die Franzosen wie geplant in den kommenden vier Monaten abschließen. Anleger zeigten sich über die Aussichten erfreut. Lafarge- und Holcim-Aktien legten um mehr als zwei Prozent zu.

Von

rtr

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