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16.02.2004

18:01 Uhr

Vorstandschefs in Brüssel

Autolobby besucht Prodi

Die Automobilbranche Europas leidet unter schrumpfendem Absatz und asiatischer Konkurrenz. Am Mittwoch wollen die Vorstandschefs von fünf großen europäischen Autoherstellern bei EU-Kommissionspräsident Romano Prodi für eine industriefreundlichere Politik werben.

HB BRÜSSEL. Themen des Gesprächs seien EU-Regeln für die Branche, der Marktzugang und die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Autobauer, teilte am Montag die Kommission auf Anfrage mit. Angeführt werde die Gruppe von ACEA-Präsident und VW-Chef Bernd Pischetsrieder. Auf Industrieseite säßen zudem Nick Scheele von Ford Europe, Guiseppe Morchio von Fiat, Louis Schweitzer von Renault und Leif Johansson von Volvo Trucks.

Neben Prodi sollen Industriekommissar Erkki Liikanen, Verkehrskommissarin Loyola de Palacio und Forschungskommissar Phillipe Busquin teilnehmen. Handelskommissar Pascal Lamy und die von der Industrie oft kritisierte Umweltkommissarin Margot Wallström lassen sich vertreten.

Die Kommission hatte in der Vergangenheit mit Vorschlägen für höhere Sicherheit und strengere Umweltauflagen Kritik aus der Branche auf sich gezogen. Die Autoindustrie ist einer der wichtigsten europäischen Industriezweige und beschäftigt nach Kommissionsangaben direkt und indirekt rund 6,5 Millionen Menschen, die fünf Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung schaffen.

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